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Wissensportal Tourismus | Visa

Hier haben wir Ihnen wichtige Informationen zum Thema „Tourismus und Visa" in Deutschland und im deutschsprachigen Raum zusammengestellt. In der ausgewählten Linksammlung finden Sie weiterführende Informationen

Wissensportal Tourismus | Visa

 

Tourismus im deutschsprachigen Raum

 

Deutschland…

… wird als Reiseland auch bei internationalen Touristen immer beliebter.

Attraktive Ziele sind Städte und Naturparks. Aber auch Klassiker wie das Schloss Neuschwanstein und der Kölner Dom zählen laut einer Erhebung der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) bei den Touristen zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten.

Ferner sind auch die zahlreichen UNESCO-Welt­erbestätten, z.B. das Schloss Sanssouci in Potsdam oder die Klassikerstadt Weimar sehr beliebt bei den ausländischen Besuchern.

Das rund 200.000 Kilometer lange Wanderwegenetz bietet extrem gute Bedingungen und herrliche Aussichten bei Touren durch die Nationalparks oder vor dem Alpenpanorama. Hinzu kommen mehr als 200 gut ausgebaute Radfernwege über insgesamt 70.000 Kilometer.

In Österreich...

… zählt der Tourismus zu den wichtigsten Branchen.

Im Winter besetzen primär die Sportler (Skifahren, Snowboard, Skiwandern, Langlaufen…) die Hotels sowie andere Unterkünfte.

Im Sommer sind es hauptsächliche Familien mit Kindern, die den hohen Qualitätsstandard der Hotels und Restaurants, die Seen, die Wanderwege und sonstige Sehenswürdigkeiten schätzen.

Auch der Städtetourismus, vor allem in Wien, wird immer wichtiger.

Von den entwickelten Ländern hat Österreich im Jahr 2015 nach Berechnungen der WTO einen Platz unter den fünf Top-Ländern weltweit eingenommen.

Das Kalenderjahr 2016 hat neue Rekorde gebracht: Erstmals überstieg die Zahl der Übernachtungen die Marke von 140 Millionen und erstmals wurden auch deutlich mehr als 40 Millionen Gästeankünfte gezählt. Die mit Abstand meisten Gästenächtigungen wies dabei Tirol auf.

In der Schweiz…

… hat der Tourismus hat nicht den wirtschaftlichen Stellenwert, den man bei diesem Land annehmen möchte: Man sieht dort Berge, Wanderwege und eine abwechslungsreiche Kultur.

Auch in guten Jahren gehört die Schweiz nicht zu den populärsten Zielen im Tourismusgeschäft. Laut Zahlen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ziehen ähnlich große Länder wie Dänemark oder Österreich mehr Besucher an.

Doch die bescheidene Rolle der Schweiz im internationalen Tourismusgeschäft hat auch Vorteile:

Aber die Schweizer Wirtschaft ist auch nicht von diesem Sektor abhängig: Während die Touristen in der Schweiz nur 2,6 Prozent zum Bruttoinlandprodukt (BIP) beitragen, steuert der Sektor in Deutschland über 4 Prozent zum BIP bei.

Der traditionelle Auslandsmarkt des Schweizer Tourismus besteht größtenteils aus europäischen Reisenden. Dabei ist in der Schweiz die Zahl der europäischen Besucher in den letzten Jahren stark gesunken.

Im Gegenzug ist die Zahl der Touristen aus China, den Golfstaaten und aus Ländern in Südostasien auf dem Vormarsch.

 
 

 Zum Tourismus in Deutschland

 

Woher kommen die meisten Touristen?

Gut 75 Prozent aller ausländischen Gäste kommen aus Europa, insbesondere aus den Niederlanden, der Schweiz, Großbritannien und Italien.


Die Zahl asiatischer Besucher, speziell aus China, Indien und den arabischen Golfstaaten wächst: Ihr Marktanteil liegt derzeit bei gut 11 Prozent.

Aus Nord- und Südamerika kommen knapp 10 Prozent der Besucher.

Wann kommen die meisten Touristen nach Deutschland?

Die Hauptreisezeit liegt im Zeitraum zwischen Juni und Oktober.

Die regionale Verteilung zeigt Höchstwerte für Bayern, Berlin und Baden-Württemberg an.

Bei den absoluten Übernachtungszahlen liegt Berlin in Europa nach London und Paris auf dem dritten Platz.

Deutschland als Messe- und Tagungsort

Im Jahr 2014 konnte Deutschland zum 11. Mal in Folge seine Position als Tagungs- und Kongressstandort Nummer eins in Europa behaupten.

Im internationalen Ranking der Kongressstandorte belegt Deutschland Platz 2 hinter den USA.

Deutschland gilt weltweit als wichtigster Messeplatz. Allein aus Europa kommen jedes Jahr 2,7 Millionen Gäste nach Deutschland, um eine Messe zu besuchen.

 
 
 
 
 
 

Einreisebedingungen im deutschsprachigen Raum:

 

Informationen zu Deutschland, Österreich

und der Schweiz

 

Deutschland

Angehörige der EU-Staaten benötigen zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland kein Visum. Alle übrigen Ausländer sind für Aufenthalte in Deutschland grundsätzlich visumpflichtig. Es gelten folgende Regelungen:

  1. Für Besuchsaufenthalte bis zu 90 Tagen – je Zeitraum von 180 Tagen – benötigen Angehörige der Länder, für die die Europäische Gemeinschaft die Visumpflicht aufgehoben hat, KEIN Visum.
  2. Für Aufenthalte über drei Monate oder Aufenthalte, die zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit führen, sind Ausländer grundsätzlich visumpflichtig. Unionsbürger, EWR-Staatsangehörige sowie Staatsangehörige der Schweiz brauchen KEIN Visum.

Die Erteilung eines Visums bedarf grundsätzlich der Zustimmung der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland. Zuständig ist die Ausländerbehörde des Ortes, an dem der Ausländer seinen Wohnsitz nehmen wird.

 

Österreich

Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland benötigen zur Einreise nach Österreich einen gültigen (oder seit höchstens einem Jahr abgelaufenen) Personalausweis oder Reisepass.

Einreisevoraussetzungen für ausländische Staatsangehörige nach Österreich:  Sofern nicht anderslautende Vereinbarungen oder Bestimmungen zur Anwendung kommen, benötigen ausländische Staatsbürger zur Einreise nach Österreich ein Visum. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums Österreich.

 

Schweiz

Reisende aus der EU können mit einem Reisepass oder Personalausweis einreisen.

Reisedokumente eines Drittstaatsangehörigen müssen für den kurzfristigen Aufenthalt von maximal 90 Tagen je Bezugszeitraum von 180 Tagen noch mindestens drei Monate nach der geplanten Ausreise aus der Schweiz gültig und innerhalb der vorangehenden zehn Jahre ausgestellt worden sein. Maßgebend ist in dem Fall das Ausstellungsdatum des Reisedokuments.  Genauere Informationen erhält man z.B. bei den Schweizer Behörden: www.ch.ch.

Für längere Aufenthalte in der Schweiz - länger als 3 Monate – wird ein Visum benötigt.

Diese Bestimmungen gelten für folgende Länder: Nordamerika, Südamerika (ausgenommen Belize, Dominikanische Republik, Haiti, Kolumbien und Peru), Europa, Japan, Australien und Neuseeland. Informationen zu Visum, Aufenthalts- sowie Arbeitsbewilligungen oder Bewilligungen für Geschäftliche Angelegenheiten erhält man beim Schweizer Bundesamt für Migration.

 

Weitere Informationen zu Einreise und Visa finden Sie auch auf dem Wissensportal BAMF | Integration und dem Wissensportal Arbeiten.

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21. Oktober 2018

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