Compétences de la vie

Compétences de la vie

Lesen mit Lebensnähe

Durch Lesen fürs Leben lernen – diesen Ansatz verfolgt die Reihe Compétences de la vie. Sie gibt der Geschichte genügend Platz, um sich ungehindert zu präsentieren und sorgt über das Lesen in einer fremden Sprache für das persönliche Wachstum der Leserinnen und Leser.


  • Konzeption

  • Lesen bedeutet mehr, als nur "Kopfkino". Durch das Lesen in einer fremden Sprache werden junge Menschen mit Denkanstößen konfrontiert, die auch noch lange nach der Lektüre die persönliche Reflektion stimulieren und für geistiges Wachstum sorgen können.

    Die Reihe Compétences de la vie gibt der Geschichte Platz zum wirken, indem sie den Text aufwändig illustriert und erst ganz am Schluss mit Annotationen etwaige Unklarheiten aufklärt. Bis dahin ist der Denkprozess längst in vollem Gange und erlaubt es Leserinnen und Lesern so, aus der Geschichte die Wachstumsimpulse zu ziehen, die sie benötigen.

    Zu den Texten passende Dossiers und Mind Maps am Ende der Lektüre runden das Konzept ab.

  • Autoren


  • Tahar Ben Jelloun

    Tahar Ben Jelloun wurde am  1. Dezember 1944 in Fès in Marokko geboren und ist ein frankophoner marokkanischer Schriftsteller und Psychiater.

    Ben Jelloun besuchte nach den ersten 18 Lebensjahren in seinem Geburtsort Fès das französische Gymnasium in Tanger und studierte danach Philosophie in Rabat. Zunächst als Lehrer tätig, veröffentlichte er zahlreiche Texte in der Kulturzeitschrift „Souffles“. Als Strafe für seine Teilnahme an den Studentenaufständen gegen die Gewaltherrschaft der Polizei wurde er 1966 in ein Militärlager gesteckt.

    Fünf Jahre später publizierte Ben Jelloun seinen ersten Gedichtband „Hommes sous linceul de silence“ („Menschen unter dem Leichentuch des Schweigens“). Als kurz darauf die philosophische Lehre arabisiert wurde, wofür Ben Jalloun keine Ausbildung hatte, wanderte er nach Paris aus. Dort avancierte er zu einem bedeutenden Sprecher der Immigranten aus Nordafrika.

    Ab 1972 schrieb er regelmäßig für „Le Monde“, 1975 schrieb er seine Doktorarbeit in Psychiatrie. In den folgenden Jahren veröffentlichte Ben Jelloun zahlreiche Romane, unter anderem 1985 „L’Enfant de sable“, mit dem ihm der Durchbruch gelang. Er erhielt Auszeichnungen für seine Romane, die zum Teil kindgerechten pädagogischen Hintergrund haben. Ebenfalls bekannt geworden ist sein Roman "Les raisins de la galère."

    Als Kenner der arabischen Literatur wird er von den Medien häufig auch als Experte zu sozialen und politischen Themen wie dem „Arabischen Frühling“, dem er mit "Par le feu" ein eigenes Buch gewidmet hat, befragt.

    Tahar Ben Jelloun lebt mit seiner Familie in Paris.


    Nicolas Gerrier


    Joseph Joffo

    Joseph Joffo wurde am 2. April 1931 in Paris geboren. Er ist ein französischer Schriftsteller, Drehbauchautor und Schauspieler.

    Nach Beendigung seiner Schulausbildung mit vierzehn Jahren übernahm Joseph Joffo zusammen mit seinen drei Brüdern den Friseursalon seines Vaters. Dieser war als russischer Jude im Vernichtungslager in Auschwitz umgekommen.

    Als er 1971 nach einem Skiunfall Bettruhe halten musste, begann Joffo seine Erinnerungen aufzuschreiben. Es ging um seine Kindheit, die er als Jude im von Deutschland besetzten Frankreich verbrachte. „Un sac de billes“ wurde sofort zum internationalen Erfolg, übersetzt in 18 Sprachen.  Dieser sowie weitere Romane wurden ausgezeichnet, „Un sac de billes“ als Theaterstück adaptiert und 2016 zum zweiten Mal verfilmt. Bislang verkaufte sich das Buch über zwanzig Millionen mal.

    Heute lebt Joffo mit seiner Familie in Paris nahe dem Arc de Triomphe und besitzt mit seinen Brüdern zwölf große Friseursalons in der Stadt.