Easy Readers (Französisch)

Easy Readers (Französisch)

Originale – meisterhaft gekürzt und vereinfacht


  • Autoren


  • Anónimo


    Olivier Adam

    Olivier Adam wurde am 12. Juli 1974 in Draveil bei Paris geboren und ist ein französischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

    Olivier Adam wuchs in der Pariser Banlieue auf. 1999 veröffentlichte er seinen ersten Roman „Je vais bien, ne t'en fais pas“ (Keine Sorge, mir geht’s gut), der 2006 von Philippe Lioret unter demselben Titel verfilmt wurde. Seither veröffentlichte Adam drei Jugendbücher, vier Romane und den Erzählband „Passer l’hiver“ (Am Ende des Winters), der mit dem „Prix Goncourt de la Nouvelle“ ausgezeichnet wurde.

    Kritiker bescheinigen Olivier Adam, er habe mit seinem „schlichten, sachlichen aber prägnanten Schreibstil und seiner thematischen Vorliebe für die einfachen, am Rande der Gesellschaft stehenden oder emotional stark beeinträchtigten Menschen“ in den vergangenen Jahren das Bild der französischen Gegenwartsliteratur „stark und nachhaltig geprägt“.

    Für das Drehbuch des Films „Je vais bien, ne t'en fais pas“ bekam Adam zusammen mit seinem Co-Autor Lioret einen Étoile d’Or als „bester Drehbuchautor“. Auch bei Liorets Film „Welcome“, der 2009 in die Kinos kam, schrieb er am Drehbuch mit.

    Er lebt heute in Paris, ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn.


    David Bisson


    Anne-Laure Bondoux

    Anne-Laure Bondoux wurde am 23. April 1971 in Bois-Colombes bei Paris geboren und ist eine französische Kinder- und Jugendbuchautorin.

    Bondoux studierte Moderne Literaturwissenschaft und wurde 1996 Redakteurin der Zeitschrift „J'aime lire“ („Ich liebe es, zu lesen“) des Pariser Verlags „Bayard Presse“. Später war sie Mitgründerin der Zeitschrift „Maximum“ (heute „DLire“). Sie engagierte sich in der Theaterszene und schrieb Chansontexte.

    Seit 2000 arbeitet Bondoux nicht mehr als Journalistin, sondern widmet sich hauptberuflich dem Schreiben von Romanen wie "Le temps des miracles" oder "La vie comme elle vient." Außerdem bemüht sie sich um die Förderung der Lese- und Schreibfähigkeiten benachteiligter Kinder und veranstaltet Schreibwerkstätten, die bereits ausgezeichnet wurden.

    Anne-Laure Bondoux ist mit dem französischen Komponisten François Peyrony verheiratet und lebt in der Nähe von Paris.


    Évelyne Brisou-Pellen

    Évelyne Brisou-Pellen wurde am 21. September 1947 in Guer in der Bretagne geboren und ist eine französische Schriftstellerin.

    Ihre Kindheit verbrachte Brisoux-Pellen zunächst einige Jahre in Marokko, dann in der Bretagne. Nach ihrem Literaturstudium wurde sie selbst Professorin, was jedoch aufgrund ihrer Familiengründung nur von kurzer Dauer war: Sie heiratete 1969 und bekam innerhalb weniger Jahre zwei Söhne.

    1978 begann Brisoux-Pellen, für Jugendzeitschriften zu schreiben. 1980 dann veröffentlichte sie ihren ersten Roman und seither weit über 100 Werke wie "Un si terrible secret", für die sie zahlreiche Auszeichnungen erhielt. Sie verbringt viel Zeit damit, Jugendliche und junge Erwachsene in Schulen und Universitäten zu besuchen.

    Évelyne Brisoux-Pellen lebt seit vielen Jahren in Rennes in der Bretagne.


    Marie Cardinal


    Isabelle Chaillou


    Henri Charrière


    Raymond Clarinard


    Jean Cocteau


    Honoré de Balzac


    Guy de Maupassant

    Guy de Maupassant wurde am 5. August 1850 auf Schloss Miromesnil in der Normandie geboren und starb am 6. Juli 1893 in Paris. Er war ein französischer Schriftsteller und Journalist.

    Maupassant wuchs die ersten Jahre im normannischen Hafenstädtchen Fécamp mit seiner Familie auf. Mit neun Jahren zog er mit Mutter und Bruder aufgrund der Trennung der Eltern ins Seebad Étretat. Zunächst besuchte er das katholische Seminar, dessen er jedoch aufgrund eines Gedichts verwiesen wurde. So wechselte er mit 17 auf das staatliche Gymnasium.

    Danach zog Maupassant zu seinem Vater nach Paris, um Jura zu studieren, was er jedoch abbrach. Stattdessen arbeitete er ab 1872 als Angestellter in verschiedenen Ministerien. Sein Ausgleich waren das Rudern und zahlreiche Liebesgeschichten, durch die er sich eine Syphilis einhandelte.

    Unter Anleitung Flauberts betätigte Maupassant sich literarisch und erzielte 1880 mit der Novelle „Boule de Suif“ seinen Durchbruch. In den kommenden Jahren verfasste er 300 Novellen und einige Romane, Theaterstücke und Gedichte und konnte so hauptberuflich vom Schreiben leben, sich ein Haus und ein Segelboot leisten.

    Maupassant lebte rastlos, war oft in Cannes und Antibes, reiste nach Nordafrika und hatte drei Kinder mit verschiedenen Liebesaffären. Man sagt, aufgrund seiner Syphilis-Erkrankung hatte er den frühen Tod stets vor Augen. Ab 1880 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, er konsumierte Drogen und seine Stimmung wurde düsterer. 1892 unternahm er einen Selbstmordversuch, woraufhin er in eine psychiatrische Klinik in Paris gebracht wurde.

    Guy de Maupassant verstarb dort anderthalb Jahre später in geistiger Umnachtung.


    Régine Deforges


    Jean-Marie Defossez


    Alexandre Dumas


    Marguerite Duras


    Anatole France


    Romain Gary


    Anna Gavalda

    Anna Gavalda wurde am 9. Dezember 1970 in Boulogne-Billancourt bei Paris geboren. Sie ist eine französische Schriftstellerin und Journalistin.

    Gavalda wuchs zusammen mit ihren drei Geschwistern auf dem Lande auf.  Sie studierte Literatur in Paris und veröffentlichte anschließend im Jahr 1999 den Erzählband „Je voudrais que quelqu'un m'attende quelque part“ („Ich wünsche mir, dass irgendwo jemand auf mich wartet“) - ein Überraschungserfolg, der ein Jahr später mit dem Grand Prix RTL-Lire ausgezeichnet wurde.

    Gavalda widmete sich von nun an hauptberuflich dem Schreiben und gab ihre Anstellung als Französischlehrerin an einer Privatschule auf. Mit ihrem zweiten Roman „Ensemble, c’est tout“ („Zusammen ist man weniger allein“) landete sie 2004 erneut einen Bestseller. Der Roman wurde im Jahr 2007 mit der bekannten französischen Schauspielerin Audrey Tautou erfolgreich für das Kino verfilmt. Zudem hat sie neben ihren Romanen mit „35 kilos d'espoir“ („35 Kilo Hoffnung“) auch ein Kinderbuch verfasst.

    Anna Gavalda lebt heute abgeschottet von Medieneinflüssen mit ihren zwei Kindern auf einem Bauernhof in der Nähe von Paris und schreibt regelmäßig für das Magazin „Elle“.


    Julien Green


    Christian Grenier

    Christian Grenier wurde am 26. Juni 1945 in Paris geboren. Er ist ein französischer Schriftsteller und Theaterautor.

    Christian Grenier verbrachte als Schauspielersohn schon früh viel Zeit am Theater und wollte selbst Schauspieler werden.  Da seine Eltern sich dagegen stellen, entschied er sich für ein Literaturstudium und wurde anschließend Französischprofessor. Entsprechend den Interessen in seiner Jugend leitete er an der Universität auch eine Science-Fiction- und eine Theatergruppe.

    1972 erhielt Grenier den „Prix de la radio et de la télévision“ für seine dritte Veröffentlichung, den Roman „La Machination“. Dies war der Beginn seiner Schriftstellerkarriere. Er gründete 1975 die „Charte des auteurs et illustrateurs pour la jeunesse“ für Kinder- und Jugendbuchautoren und –illustratoren.

    Aufgrund der starken Nachfrage seiner Arbeit als Redakteur, Lektor und Herausgeber durch seinen Verlag, gab er die Lehre an der Universität schließlich ganz auf, um sich dem Schreiben zu widmen und kehrte 1990 auch Paris den Rücken. Mit seiner Frau und seinen Kindern zog er in die Dordogne. Noch heute lebt der inzwischen vierfache Großvater dort und hat innerhalb von 35 Jahren über 120 Erzählungen veröffentlicht und Dutzende von Auszeichnungen erhalten. Zu seinen Werken gehören unter anderem "L'OrdinaTueur", "@ssassins.net" und "Avec un peu d'amour et beaucoup de chocolat."


    Gudule


    Yaël Hassan


    Victor Hugo


    Maurice Leblanc


    Hector Malot


    Hervé Mestron


    Mikaël Ollivier

    Mikaël Ollivier wurde am 22. März 1968 in Versailles geboren und ist ein französischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

    Ollivier besuchte zunächst ein Musikgymnasium, bis er sich 1982 durch eine Hitchcock-Retrospektive zum Film hingezogen fühlte. Nach dem Abitur ging er zur Filmhochschule und begann für den französischen Fernsehsender „Canal plus“ zu arbeiten.

    Ab dem Jahr 1997 begann Ollivier, Science-Fiction- und Polizeiromane für Jugendliche und Erwachsene zu veröffentlichen. Seine bisher über 30 Werke, wie "Tout doit disparaître", "Frères de sang", "L'alibi" oder "Le monde dans la main", wurden vielfach ausgezeichnet. Zudem arbeitet er seit 2007 bis heute als Verlagsleiter und auch nach wie vor als Drehbuchautor.


    Marcel Pagnol


    Fred Paronuzzi


    Jules Renard


    Christiane Rochefort


    Jean-Paul Sartre

    Jean-Paul Sartre wurde am 21. Juni 1905 in Paris geboren, wo er auch am 15. April 1980 starb. Er war ein französischer Schriftsteller, Bühnenautor und Philosoph.

    Jean-Paul Sartre wurde als Sohn eines Marineoffiziers geboren. Als er fünfzehn Monate alt war, starb sein Vater. Seine Mutter heiratete 1916 den Direktor einer Schiffswerft in La Rochelle. Nach dem Gymnasium studierte Sartre Psychologie, Soziologie und Philosophie in Paris.

    Ab 1929 lehrte er an der Hochschule für Philosophie in Paris. In dieser Zeit wuchs die Freundschaft zwischen ihm und Simone de Beauvoir. Trotz ihrer engen Beziehung blieben die beiden ein Leben lang beim „Sie" und wohnten auch nie zusammen.

    In Le Havre arbeitete Sartre von 1931 bis 1934 als Gymnasiallehrer und noch im selben Jahr wechselte er zum Institut Francais in Berlin. Dort setzte er sich vor allem mit der Philosophie von Nietzsche, Heidegger und Husserl auseinander. 1939 wurde Sartre als Sanitäter in den Kriegsdienst eingezogen und geriet 1940 für ein Jahr in Gefangenschaft.

    1941 veröffentlichte Sartre sein erstes Hauptwerk „Das Sein und das Nichts". Seitdem gilt Sartre als französischer Hauptvertreter eines atheistischen Existentialismus. Weitere wichtige Werke von ihm sind unter anderem „Geschlossene Gesellschaft" und „Das Spiel ist aus“, 1947. Sein zweites Hauptwerk „Kritik der dialektischen Vernunft" wurde 1959 veröffentlicht. Den Nobelpreis für Literatur im Jahr 1964 wies er zurück.


    Georges Simenon


    Jules Supervielle


    Dominique Torrès


    Martina Uschold


    Jules Verne


    Boris Vian


    Émile Zola