Klett English Editions

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Originalliteratur mit Annotationen in Klett-Qualität.


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  • Chinua Achebe


    Aravind Adiga


    Edward Albee


    Mitch Albom


    Sherman Alexie

    Sherman Alexie wurde am 7. Oktober 1966 in Wellpinit in einem Indianerreservat in Washington geboren und ist ein indianisch-amerikanischer Schriftsteller, Humorist und Drehbuchautor.

    Alexie wuchs mit seiner Mutter, seinem alkoholkranken Vater und fünf Geschwistern in schwierigen Verhältnissen auf. Er litt in frühester Kindheit an einem Wasserkopf, wurde operiert und musste schwere Medikamente nehmen. Bereits mit drei Jahren konnte er lesen und schloss als einer der besten seines Jahrgangs die Highschool ab.

    Alexie erhielt 1985 ein Stipendium und begann erst ein Studium in Medizin, dann in Jura, bevor er sich für Englische Literatur an der Washington State University entschied. In dieser Zeit trank er exzessiv Alkohol. Kurz vor dem Abschluss  brach er das Studium ab. Ein Jahr später erschienen seine ersten beiden Gedichtbände. Ab diesem Zeitpunkt blieb er „trocken“. 1993 veröffentlichte Alexie seine Kurzgeschichten „The Lone Ranger an Tonto Fistfight in Heaven“, die vielfach ausgezeichnet wurden. Weitere Preise folgen für seinen ersten Roman „Reservation Blues“.

    Mit „Smoke Signals“ schrieb er das Drehbuch für eine seiner Kurzgeschichten selbst – auch die Verfilmung wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. 2007 erhielt er für seine Jugenderzählung  „The Absolutely True Diary of a Part-Time Indian“ den „National Book Award“.

    Sherman Alexie lebt mit seiner Frau Diane Tomhave und den beiden gemeinsamen Söhnen in Seattle im Bundesstaat Washington.


    Kenneth Anderson


    Sherwood Anderson


    Jim Andrew


    Jay Asher


    Isaac Asimov


    Thea Astley


    Paul Auster

    Paul Auster wurde am 3. Februar 1947 in Newark, New Jersey geboren und ist ein US-amerikanischer Schriftsteller, Regisseur, Übersetzer und Herausgeber.

    Auster wuchs mit seiner Schwester bei seinen Eltern – nach der Scheidung nur noch bei seiner Mutter - in einem mittelständischen, bildungsbürgerlichen Umfeld auf. Schon mit 13 erwachte sein Interesse am Schreiben.

    Im Alter von 19 Jahren bereiste Auster verschiedene europäische Länder, von denen ihn besonders Frankreich beeindruckte. Anschließend studierte er in seiner Heimat USA vier Jahre Anglistik und Literaturwissenschaften. Nach einem halben Jahr Dienst als Matrose auf einem Tanker im Golf von Mexiko und einem längeren Aufenthalt in Paris lehrte er an Columbia University und arbeitete als Übersetzer und Herausgeber französischer Literatur. 1975 heiratete er zum ersten Mal und bekam 1977 einen Sohn. Nach seiner Trennung heiratete er 1982 erneut und wurde fünf Jahre später Vater einer Tochter.

    Weltbekannt wurde Auster durch seine Serie experimenteller Kriminalromane, die 1987 gesammelt als New-York-Trilogie veröffentlicht wurde. Von „Moon Palace“ bis „Sunset Park“ veröffentlichte er zahlreiche Romane und Essays, seine Romanfiguren sind oft selbst Schriftsteller und so taucht auch das Motiv „Buch im Buch“ immer wieder auf.

    Paul Auster ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und lebt im New Yorker Stadtteil Brooklyn.


    Alan Ayckbourn

    Alan Ayckbourn wurde am 12. April 1939 in London geboren und ist ein britischer Autor und Regisseur von Theaterkomödien.

    Als Sohn eines Orchestergeigers und einer Romanschriftstellerin wuchs er mit mehreren Geschwistern auf und schrieb bereits mit zehn Jahren erste Stücke. Rund zehn Jahre später begann seine Theaterkarriere als Schauspieler.  Ab 1955 arbeitet er in Scarborough am von Stephen Joseph gegründeten „Theatre-in-the-Round“, in dem das Publikum rund um die Bühne sitzt, als Bühnenmanager und Dramatiker. Dort wurde 1959 mit der Komödie „The Square Cat“ sein erstes Bühnenwerk uraufgeführt. Auch alle seine weiteren Stücke inszenierte er selbst am Stephen-Joseph-Theatre, an dem er auch künstlerischer Leiter wurde.

    Ayckbourn heiratete 1957 eine Schauspielkollegin, mit der er zwei Söhne bekam. 1971 beendeten sie ihre Beziehung, und Ayckbourn fand in einer anderen Schauspielerin seine neue Lebensgefährtin.

    Bis heute hat Ayckbourn mehr als 70 Theaterstücke (u.a. "Confusions") , meist Komödien, geschrieben. Seine Theaterstücke wurden in über 35 Sprachen übersetzt und weltweit aufgeführt.

    In seinen Werken beleuchtet er die menschlichen Schwächen der englischen oberen Mittelschicht. 1997 wurde Ayckbourn von der englischen Königin in den Adelsstand erhoben.

    Seit einem Schlaganfall 2006 ist Ayckbourn nicht mehr als künstlerischer Leiter tätig, jedoch als Autor und Regisseur wieder aktiv. 2009 wurde er in die „American Theatre Hall of Fame“ aufgenommen.


    James Baldwin


    Marjorie Barnard


    Glenda Beagan


    Johannes Bergmann


    Ambrose Bierce


    Horst Bodden


    Miriam Bögel


    Daniela Boßmeyer-Hoffmann


    T.C. Boyle

    T.C. Boyle wurde als Thomas John Boyle am 2. Dezember 1948 in Peekskill, New York, geboren und ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Boyle wuchs als Sohn eines Busfahrers und einer Sekretärin – beide Alkoholiker – in schwierigen Verhältnissen auf. Den Schulabschluss schaffte er nur knapp. Mit siebzehn Jahren änderte er seinen Mittelnamen in "Coraghessan" nach einem irischen Vorfahren. An der State University von New York studierte er und machte 1968 seinen Abschluss in Englisch und Geschichte. Bis 1972 arbeitete er an seiner alten High School als Lehrer, um nicht in den Vietnamkrieg ziehen zu müssen.

    Er entdeckte seine Vorliebe für Literatur und begann auch eigene Texte zu veröffentlichen. An der University of Iowa studierte er weiter und machte 1977 den Doktor in englischer Literatur des 19. Jahrhunderts. John Irving wurde bei einem Schreibworkshop sein Mentor. Ab 1978 lehrte Boyle Englisch an der University of Southern California, seit 1986 als Professor. Seine Erzählungen und Kurzgeschichten erscheinen seit Jahren regelmäßig in wichtigen amerikanischen Zeitschriften. Bisher veröffentlichte er fünfzehn Romane, u.a. "The Tortilla Curtain" und „Water World“ aus dem Jahr 1982. Bis heute legt er großen Wert auf öffentliche Lesungen.

    T.C. Boyle lebt mit seiner Frau Karen Kvashay in Montecito bei Santa Barbara in Kalifornien. Sie haben drei gemeinsame Kinder.


    Ray Bradbury

    Ray Bradbury wurde 22. August 1920 in Waukegan in Illinois als Raymond Douglas Bradbury geboren und starb am 5. Juni 2012 in Los Angeles. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

    Ray Bradbury wuchs als Sohn von Leonard Spaulding Bradbury und der Schwedin Esther Marie Moberg in einer Verlagsfamilie auf. Mit vierzehn zog er mit seiner Familie nach Los Angeles. Schon in der Schule kam sein Schreibtalent zum Vorschein, so dass er 1937 in die „Los Angeles Science Fiction League“ und den „Poetry Club“ eintrat.

    Schon zu dieser Zeit wurden Bradburys Kurzgeschichten in Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt. 1947 heiratete er Marguerite McClure, mit der er vier Töchter bekam, und veröffentlichte sein erstes Buch.

    1950 gelang ihm er mit Erscheinen der „Mars-Chroniken“ der große Durchbruch. Das Werk gehört zusammen mit „Fahrenheit 451“ zu Bradburys Bestsellern und zu den meistgelesenen Büchern der Amerikaner.

    Im Laufe seines Lebens schrieb er zahlreiche weitere Werke, oftmals unter Pseudonym: Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und Drehbücher, zum Beispiel für die Verfilmung von „Moby Dick“, und erhielt entsprechend viele Auszeichnungen.

    Ray Bradbury starb 2012 in Los Angeles und wurde an einer von ihm selbst ausgesuchten Grabstelle beigesetzt, an der schon vor seinem Tod ein Stein mit der Inschrift „Author of Fahrenheit 451“ stand.


    Lyndon Brook


    Guy Brook-Hart


    Peter Bruck


    Pearl S. Buck


    Klaus Burghardt


    Virginia Lee Burton


    Dorothea Buschmann


    Ellen Butzko


    Abraham Cahan


    Morley Callaghan


    David Campton


    Truman Capote

    Truman Capote wurde am 30. September 1924 als Truman Streckfus Persons in New Orleans geboren und starb am 25. August 1984 in Los Angeles. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller, Schauspieler und Drehbuchautor.

    Capote wuchs nach der Scheidung seiner Eltern hauptsächlich bei seiner Großmutter in Alabama auf. Nach der erneuten Heirat der Mutter zog er mit der Familie nach New York, wo er sich für das Theater begeisterte und über Bekanntschaften Mitglied der High Society wurde. Im Alter von achtzehn Jahren arbeitete Capote als Redaktionsgehilfe für das Magazin „The New Yorker“. 1945 gelang ihm der literarische Durchbruch, als verschiedene Zeitschriften seine Erzählungen veröffentlichten.

    Sein Romandebüt „Other Voices, Other Rooms“ wurde 1948 als literarische Sensation gehandelt. Zur selben Zeit beendete Capote eine Affäre mit einem über zwanzig Jahre älteren Literaturprofessor und begann ein langjährige Beziehung mit dem Schriftsteller Jack Dunphy.

    Während seiner Zeit in Europa in den 1950er Jahren schrieb Capote an Drehbüchern, Musicals und Reisebeschreibungen. Welterfolge landete er 1958 mit den Romanen „Breakfast at Tiffany’s“ sowie 1966  „Kaltblütig“, deren Verfilmungen zu Klassikern der Filmgeschichte wurden. Dem Höhenflug folgte eine schwere Krise mit Drogen und Affären, und dem Ausschluss aus der New Yorker Gesellschaft, nachdem er deren persönlichste Geheimnisse veröffentlicht hatte.

    Truman Capote starb am 25. August 1984 einsam in Los Angeles im Haus einer Bekannten, die seine Asche 2016 versteigerte.


    Lewis Carroll

    Lewis Carroll wurde unter dem Namen Charles Lutwidge Dodgson am 27. Januar 1832 in Daresbury im Nordwesten Englands geboren und starb am 14. Januar 1898 in Guildford im Südosten. Er war ein britischer Schriftsteller, Fotograf, Mathematiker und Diakon.

    Carroll war der älteste Sohn unter zehn Geschwistern. Seine Familie mit einem anglikanischen Pfarrer als Vater gehörte zur Mittelklasse. Bis zum elften Lebensjahr wurde er zu Hause unterrichtet und besuchte danach verschiedene Schulen, die seinen außergewöhnlichen Intellekt erkannten. 1850, kurz nach seinem Studienbeginn in Oxford, verstarb Carrolls Mutter. Nach seinem Abschluss 1855 sicherte eine Anstellung dort als Tutor in Mathematik seinen Lebensunterhalt. Er schrieb nebenbei und legte sich den Künstlernamen „Lewis Carroll“ zu, passend zu seinem Doppelleben als Wissenschaftler und Künstler.

    1856 interessierte Carroll sich intensiv für die neue technische Errungenschaft der Fotografie, erwarb eine Kamera, entwickelte selbst Bilder und machte sich als Fotograf einen Namen. 1861 wurde er zum Diakon ernannt.

    Die Idee für „Alice im Wunderland“ hatte Carroll während eines Bootausflugs mit einer befreundeten Familie. 1865 wurde es veröffentlich und sofort ein großer Erfolg. Als sein Vater starb, wurde er Familienoberhaupt und kümmerte sich um seine unverheirateten Schwestern. 1871 erschien mit „Alice hinter den Spiegeln“ die Fortsetzung seines Bestsellers. Carroll wurde bereits zu Lebzeiten berühmt und schrieb weitere Kinderbücher und Romane, entwarf Puzzle und Denksportaufgaben.

    Lewis Carroll starb am 14. Januar 1898 im Haus seiner Schwestern an einer Lungenentzündung.


    Joyce Cary


    John Cheever


    Kate Chopin

    Kate Chopin wurde am 8. Februar 1850 als Katherina O’Flaherty in St. Louis in den USA geboren und starb dort am 22. August 1904. Sie war eine amerikanische Schriftstellerin.

    Chopin war väterlicherseits irisch-katholischer Abstammung, mütterlicherseits französischer Abstammung. Sie war das dritte und jüngste Kind von Thomas O’Flaherty und seiner zweiten Frau. Ihr Vater kam bei einem Zugunglück ums Leben, als sie erst vier Jahre alt war. Auch ihre Schwester verstarb bereits während ihrer Kindheit.

    Chopin wurde von ihrer Mutter, Großmutter und Urgroßmutter liebevoll aufgezogen. Mit neunzehn heiratete sie den Plantagenerben Oscar Chopin, mit dem sie fünf Söhne und eine Tochter bekam. Nach seinem Tod vierzehn Jahre später zog sie zurück zu ihrer Mutter, die ebenfalls ein Jahr später starb. Um ihre seelische Krise zu überwinden, begann sie mit dem Schreiben. Nach einigen Veröffentlichungen in Zeitschriften erschien 1890 ihr erster Roman „At Fault“, der positiv aufgenommen wurde.

    In ihren folgenden Werken wie "Désirée's Baby" stellte Chopin immer mehr die geltenden Moralvorstellungen in Frage und wurde auch zensiert. Mit „The Awakening“ veröffentlichte sie 1899 ihren letzten Roman, der in seiner Vorreiterrolle für die spätere Frauenbewegung einen Skandal auslöste. Chopin wurde gesellschaftlich isoliert und depressiv und schrieb nur noch wenig. Ihre Werke wurden nicht mehr veröffentlicht und erst ab 1970 in ihrer literarischen Qualität anerkannt.

    Kate Chopin starb am 22. August 1904 an einer Hirnblutung.


    Agatha Christie


    Arthur Charles Clarke


    Suzanne Collins

    Suzanne Collins wurde am 10. August 1962 in Hartford in Connecticut geboren und ist eine US-amerikanische Autorin von Kinder- und Jugendbüchern.

    Collins ist das jüngste von vier Kindern und zog aufgrund ihres Vaters, einem Offizier bei der U.S. Air Force, häufig mit ihrer Familie um. Nach der High School studierte sie Theaterwissenschaften, Kommunikationstechnik und Szenisches Schreiben.

    Collins begann ihre Karriere Anfang der Neunziger Jahre als Drehbuchautorin für das amerikanische Kinderfernsehen. Mit dem Roman „Gregor the Overlander“  veröffentlichte sie 2003 den ersten Band einer fünfteiligen und international erfolgreichen Abenteuerreihe.

    Noch schneller startete 2009 Collins’ Dystopie  „The Hunger Games“ durch -  auf Deutsch erschienen als „Die Tribute von Panem. Tödliche Spiele“. Auch die beiden Fortsetzungen "Catching Fire" und "Mockingjay" wurden sofort internationale Erfolge und mehrfach ausgezeichnet. Die Trilogie wurde mit Starbesetzung verfilmt und ebenfalls zu internationalen Blockbustern.

    Suzanne Collins lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Connecticut.


    Joseph Conrad


    Roald Dahl

    Roald Dahl wurde am 13. September 1916 bei Cardiff in Wales geboren und starb am 23. November 1990 in Great Missenden in Südengland. Er war ein britischer Schriftsteller.

    Dahl war der Sohn norwegischer Einwanderer und wuchs zweisprachig auf. Als er vier Jahre alt war, starben kurz hintereinander eine seiner Schwestern und sein Vater.

    Nach einem Schulverweis besuchte Dahl noch zwei Schulen, in denen er sich jedoch nie wohlfühlte. Zu Testzwecken erhielten die Schüler in einem der Internate Schokolade direkt vom Hersteller – die Inspiration zu seinem Kinderbuch „Charly and the Chocolate Factory“.

    Kaufmännisch ausgebildet arbeitete Dahl für die Shell Oil Company im Ausland, unter anderem in Tansania. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges trat er 1939 in Afrika der Royal Air Force bei und wurde Kampfpilot. Später arbeitete er als Agent für den britischen Geheimdienst – auch als er in Washington lebte. Zeitgleich begann er zu schreiben und in Zeitungen zu veröffentlichen.

    1953 heiratete Dahl die Hollywood-Schauspielerin Patricia Neal, von der er sich dreißig Jahre später scheiden ließ. Sie bekamen fünf Kinder, von denen die erste Tochter im Alter von sieben Jahren starb. Einer seiner Söhne erlitt bei einem Unfall bleibende Behinderungen. Seine Tochter Tessa Dahl wurde ebenfalls Schriftstellerin.

    Dahls Kinderbücher wurden zu Welterfolgen und nahezu alle verfilmt, zum Beispiel das 1961 erschienene „James and the Giant Peach“, „The BFG“ 1982 und von Steven Spielberg 2016 verfilmt, oder „Matilda“ 1988.

    Roald Dahl starb sieben Jahre nach seiner erneuten Hochzeit an Leukämie, am 23. November 1990 in seinem Zuhause in Buckinghamshire. In der Roald Dahl Foundation wird sein wohltätiges Wirken fortgesetzt.


    Barbara Dahlhaus


    Ita Daly


    Walter de la Mare


    Sinéad de Valera


    Don DeLillo

    Don DeLillo wurde als Donald Richard DeLillo am 20. November 1936 in New York City geboren und ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Der Sohn italienischer Einwanderer wuchs mit seiner elfköpfigen Familie in katholischem Milieu in der Bronx auf. Baseball, Basketball und Football waren in seiner Kindheit seine größten Leidenschaften Sein Interesse an Literatur entdeckte er als Jugendlicher während eines Parkwächterjobs.

    DeLillo studierte Kommunikation an der Fordham University und arbeitete dann fünf Jahre als Texter in der Werbebranche, was ihm jedoch zu anspruchslos war. Er begann Kurzgeschichten zu schreiben und veröffentlichte 1971 seinen ersten Roman, „Americana“.

    DeLillo wurde für sein umfangreiches Werk - rund ein Dutzend Romane, zwei Theaterstücke, zahlreiche Essays und Kurzgeschichten – vielfach ausgezeichnet, unter anderem für „Falling Man“ und für sein Lebenswerk.  Der Zeitroman „Underworld“ aus dem Jahr 1997 gilt als eine seiner wichtigsten Veröffentlichungen. Zuletzt erschien 2016 das Buch „Zero K“.

    Don DeLillo lebt mit seiner Frau in Bronxville nahe New York City.


    Anita Desai


    Anne Devlin


    Farrukh Dhondy


    Charles Dickens

    Charles Dickens wurde am 7. Februar 1812 in Landport in England geboren und starb am 9. Juni 1870 in der Nähe von Rochester. Er war ein englischer Schriftsteller.

    Dickens war das zweite von acht Kindern eines mittellosen Marineschreibers. 1823 wurde der überschuldete Vater ins Londoner Gefängnis inhaftiert, in das – wie damals üblich – auch die ganze Familie zog. Dickens lebte als einziger außerhalb und musste schon als Kind die Familie als Hilfsarbeiter ernähren. Diese Erfahrungen waren die Inspiration für spätere Romane.

    Die Schule besuchte Dickens nur unregelmäßig. 1827 begann er als Schreiber bei einem Rechtsanwalt und arbeitete sich zum parlamentarischen Berichterstatter hoch. Ab 1831 machte er sich einen Namen als Journalist und begann dann, seine ersten Fortsetzungsromane in Zeitschriften zu veröffentlichen.

    1836 heiratete er seine Frau Catherine, mit der er zehn Kinder bekam. Zwei Jahre später erschien mit „Oliver Twist“ Dickens’ erster Roman und zugleich eines seiner wichtigsten Werke. Auch in den USA erlangte er mit diesem und weiteren Werken wie „A Christmas Carol“, „David Copperfield“ oder „Great Expectations“ großen Erfolg.

    Nach 22 Jahren Ehe trennte Dickens sich von seiner Frau - eine Scheidung war damals undenkbar. Bis zu seinem Tod war die Schauspielerin Ellen Ternan seine Geliebte. Ein Eisenbahnunfall im Jahr 1865 machte Dickens psychisch schwer zu schaffen und war Inspiration für „The Signal-Man“.

    Charles Dickens starb am 9. Juni 1870 gesundheitlich bereits schwer angeschlagen auf seinem Landsitz an einem zweiten Schlaganfall.

    Seine Werke gehören bis heute zu den meistgelesenen der englischen Literatur und wurden zum Großteil sogar mehrmals verfilmt.


    Edgar Lawrence Doctorow


    Emma Donoghue


    Roddy Doyle


    Arthur Conan Doyle

    Arthur Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh, Schottland geboren und starb am 7. Juli 1930 in Crowborough in England. Er war ein britischer Arzt und Schriftsteller.

    Doyle war eines von zehn Kindern des schottischen Beamten Charles Doyle und dessen irischer Frau Mary. Der Vater war ein alkoholabhängiger Epileptiker, doch streng katholisch. So besuchte Doyle die Jesuitenschule, bevor er in Edinburgh Medizin studierte.

    1885 heiratete er Louise Hawkins, mit der er zwei Kinder bekam. Er praktizierte einige Jahre als Arzt, widmete sich aber bereits nebenbei dem Schreiben. 1887, mit 28 Jahren, veröffentlichte er seine erste Sherlock Holmes-Detektivgeschichte. Inzwischen nach London umgezogen, konnte er ab 1891 allein von der Schriftstellerei leben. Zwei Jahre lang erschienen die Holmes-und-Watson-Geschichten in Zeitschriften, bevor Doyle aus Zeitgründen beschloss, seinen Protagonisten sterben zu lassen.

    In den folgenden Jahren verfasste er historische Romane, unternahm eine gewagte Skiexpedition in der Schweiz und diente im Burenkrieg in Südafrika als Lazarett-Arzt. Eine Typhus-Erkrankung brachte Doyle wieder zum Romanschreiben: Es entstand einer seiner bekanntesten Romane, „The Hound of the Baskervilles“, wieder mit Sherlock Holmes.

    1906 starb Doyles erste Frau. Er heiratete ein Jahr später erneut und bekam drei weitere Kinder. 1912 erschien „The Lost World“ mit Doyles zweiter populärer Figur, Professor Challenger. Ab 1918 wendete sich Doyle dem Mystizismus und Spiritismus zu, vermutlich aus Trauer über seinen im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohn.

    Sir Arthur Conan Doyle starb am 7. Juli 1930 an einer Herzkrankheit in seinem Haus in Crowborough, Sussex. Zahlreiche seiner Werke wurden bis heute mehrmals verfilmt.


    Lord Dunsany


    Dave Eggers

    Dave Eggers wurde am 12.03.1970 in Boston geboren und ist US-amerikanischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Herausgeber.

    Dave Eggers wuchs in Lake Forest in Illinois auf, wo er auch die Schule besuchte. Noch während seines Journalismus-Studiums an der University of Illinois at Urbana-Champaign starben seine Eltern, beide Rechtsanwälte, an Krebs. Er brach im Alter von 21 Jahren sein Studium ab und zog nach Kalifornien, um sich um seinen jüngeren Bruder zu kümmern. In San Francisco gründete Dave Eggers die Magazine „Might“ und „McSweeneys“ sowie den Verlag „McSweeney's Publishing“. Im Jahr 2000 veröffentlichte er den autobiografischen Roman „A Heartbreaking Work of Staggering Genius“. Mit diesem Bestseller schaffte Eggers es 2001 auf Anhieb unter die Finalisten für den Pulitzer-Preis.

    Weitere Werke von Dave Eggers sind „The Wild Things“, „Zeitoun“, „Hologram for the King“ und „The Circle“. Aus seiner Feder als Drehbuchautor ist in Deutschland vor allem sein Film „Wo die wilden Kerle wohnen“ bekannt geworden.

    Eggers gründete außerdem gemeinsam mit dem Lehrer Nínive Clements Calegari 2002 eine gemeinnützige Schreibschule für Kinder von 6 bis18 Jahren. 2010 kam das gemeinnützige Projekt „ScholarMatch“ hinzu, um Kontakte zwischen Spendern und Studenten zu schaffen, die ihr Studium nicht selbst finanzieren können.

    Dave Eggers ist mit der Schriftstellerin Vendela Vida verheiratet. Gemeinsam mit ihren beiden Kindern leben sie in der Nähe von San Francisco.


    Dorothea Ernst


    Alexandra Feyer


    Francis Scott Fitzgerald

    F. Scott Fitzgerald wurde als Francis Scott Key Fitzgerald am 24. September 1896 in St. Paul in Minnesota geboren und starb am 21. Dezember 1940 in Hollywood. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Fitzgerald wurde als erster Sohn eines Möbelfabrikanten geboren. Bis auf eine jüngere Schwester verstarben seine weiteren Geschwister als Kinder. Während seine schulischen Leistungen im Internat eher schlecht waren, fiel er bereits durch seine Kurzgeschichten auf. Sein Studium in Princeton schloss er nicht ab.

    1917 trat Fitzgerald dem Militär bei. In Alabama stationiert lernte er seine spätere Frau Zelda kennen, die die Verlobung jedoch aus finanziellen Gründen zunächst wieder löste.

    Fitzgeralds erster Roman „This Side of Paradise“ machte den jungen Autor 1920 über Nacht berühmt. Er heiratete Zelda, mit der er eine Tochter bekam. Er schrieb zu allen Zeiten Kurzgeschichten und arbeitete viele Jahre für die Filmindustrie in Hollywood.

    Die Fitzgeralds führten in den „Goldenen Zwanzigern“ ein ausschweifendes Leben im Rampenlicht, verschuldeten sich ständig und zogen 1924 an die französische Riviera. Der 1925 erschienene Roman „The Great Gatsby“ brachte nicht den erhofften Erfolg. Fitzgerald bekam Alkoholprobleme und seine Frau erlitt einen Zusammenbruch. 1930 kehrten sie in die USA zurück, wo er weiter schrieb und Depressionen bekam. Die Ehe zerbrach.

    F. Scott Fitzgerald starb am 21. Dezember 1940 mit 44 Jahren nach zwei Herzinfarkten in Hollywood. Durch die erfolgreiche Verfilmung von „Der große Gatsby“ in den Siebziger Jahren wurde sein Werk von einem breiten Publikum wiederentdeckt.


    Tom Franklin


    Susanne Freisen


    Ernest J. Gaines


    Andrew Garve


    Angelica Gibbs


    William Golding

    William Golding wurde am 19. September 1911 in St. Columb Minor in Cornwall in England geboren und starb am 19. Juni 1993 in Perranarworthal in Cornwall. Er war ein britischer Schriftsteller.

    Als Sohn eines Lehrers schrieb Golding schon mit sieben Jahren Gedichte. Er begann 1930 in Oxford gegen seinen eigentlichen Willen ein Studium der Naturwissenschaft und verlagerte schließlich seinen Studienschwerpunkt zu Englischer Literatur. Noch vor Beendigung des Studiums erschien im Jahr 1934 Goldings erster Gedichtband. Fünf Jahre später arbeitete er als Englischlehrer und heiratete die Chemikerin Ann Brookfield, mit der er zwei Kinder bekam und bis zu seinem Tod zusammenlebte.

    Golding kämpfte als Marineoffizier im Zweiten Weltkrieg, was sein weiteres Schaffen entscheidend prägte. Sein Manuskript von „Lord of the Flies“ wurde zunächst von zwanzig Verlagen abgelehnt, bevor es 1954 zu einem Welterfolg wurde. Ab 1961 konnte Golding vom Schreiben alleine leben. An seinen Welterfolg konnten seine weiteren Werke allerdings nicht anknüpfen.

    1983 wurde Golding mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet, fünf Jahre später von der britischen Königin geadelt.

    Sir William Golding starb am 19.Juni 1993 in seinem Heim in Cornwall an Herzversagen.


    Alan Gratz


    Graham Greene

    Graham Greene wurde am 2. Oktober 1904 in Berkhamsted in Großbritannien geboren und starb am 3. April 1991 in Vevey in der Schweiz. Er war ein britischer Schriftsteller, Journalist und Drehbuchautor.

    Henry Graham Greene war das vierte von sechs Kindern und wuchs in einer einflussreichen Großfamilie auf. Seine Schulzeit an der örtlichen Internatsschule war schwierig, da sein Vater der Schulleiter war und Greene so stets im Loyalitätskonflikt mit seinen Mitschülern stand. Er wurde depressiv und erhielt mit 16 eine sechsmonatige psychoanalytische Behandlung in London. Er studierte danach Geschichte in Oxford und veröffentlichte 1925 den Gedichtband „Babbling April“, der jedoch keine Beachtung fand.

    Während seiner Arbeit als Journalist lernte er seine spätere Ehefrau kennen, die ihn dazu bewog, zum Katholizismus überzutreten. Sie bekamen zwei Kinder.

    Den Durchbruch als Schriftsteller schaffte Greene 1932 mit dem Roman „Stamboul Train“, in den USA bekannt als „Orient Express“. Er entdeckte das Reisen aufgrund eines Gerichtsprozesses, vor dem er floh. Aus seinem Aufenthalt in Mexiko entstand sein Meisterwerk „The Power and the Glory“. Im Zweiten Weltkrieg arbeitet er für den britischen Geheimdienst in Afrika – daraus entstand später der Roman „Our Man in Havanna“.

    Angetrieben von Langeweile stürzte Greene sich in Alkohol und Affären und reiste viel. Seine Ehe zerbrach 1947. Als Schriftsteller war er bis zuletzt aktiv, schrieb unter anderem „The Tenth Man“ und wurde mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert. Die düstere Atmosphäre in seinen Romanen wurde unter dem Begriff „Greeneland“ bekannt. Zahlreiche seiner Werke wurden verfilmt, oftmals war Greene selbst Drehbuchautor.

    Seine letzten Jahre verbrachte Graham Greene am Genfer See in der Schweiz, wo er am 3. April 1991 starb.


    Mohsin Hamid

    Mohsin Hamid wurde am 23. Juli 1971 in Lahore in Pakistan geboren und ist ein pakistanischer Schriftsteller.

    Hamid verbrachte sechs Jahre seiner Kindheit in den USA, da sein Vater Professor an der Stanford University war. Zurück in Pakistan besuchte er die Lahore American School und schloss sein anschließendes Studium an der Princeton University summa cum laude ab. An der Harvard Law School machte er einen weiteren Abschluss, bevor er als Unternehmensberater bei McKinsey & Company in New York einstieg. Während einiger Auszeiten dort vollendete er sein Romandebüt „Moth Smoke“, das 2000 erschien.

    Ein internationaler Bestseller gelang Hamid 2007 mit seinem zweiten Roman, „The Reluctant Fundamentalist“. Er schreibt regelmäßig Essays und Artikel für internationale Magazine und Zeitungen. 2013 erschien sein Roman „How to Get Filthy Rich in Rising Asia“. Für seine Werke erhielt Hamid bereits zahlreiche Auszeichnungen. Im März 2017 erscheint mit „Exit West“ sein neuester Roman.

    Mohsin Hamid lebt seit 2009 mit seiner Frau und seiner Tochter in Lahore in Pakistan, verbringt jedoch nach wie vor viel Zeit im Ausland, vor allem in London und New York.


    Dashiell Hammett


    Nathaniel Hawthorne

    Nathaniel Hawthorne wurde am 4. Juli 1804 in Salem in Massachusetts geboren und starb am 19. Mai 1864 in Plymouth in New Hampshire. Er war ein amerikanischer Schriftsteller der Romantik.

    Hawthorne wuchs als Abkömmling einer Puritanerfamilie und aufgrund des frühen Tods seines Vaters sehr behütet auf. Er fiel schon früh durch seine erzählerische Begabung auf. Während seines Studiums litt er unter Heimweh und war, wie er selbst sagte, ein „fauler Student“.

    Sein zunächst ausbleibender Erfolg als Schriftsteller zwang Hawthorne, beim Zoll und in der Postverwaltung zu arbeiten. Erst Jahre später konnte er als einer der ersten in Amerika von seiner schriftstellerischen Arbeit leben.

    1840 trat Hawthorne dem „Kreis der Transzendentalisten“ bei und lebte ein halbes Jahr in der Kommune „Brook Farm“. 1842 heiratete er die Malerin Sophia Peabody, mit der er bis zu seinem Tod eine glückliche Ehe führte und drei Kinder hatte.

    Hawthornes wohl bekanntester Roman „The Scarlet Letter“ erschien 1850. Später arbeitete Hawthorne vier Jahre lang als Konsul in Liverpool und lebte noch einige Jahre mit seiner Familie in Italien, bevor sie 1860 gemeinsam nach Amerika zurückkehrten. Aufgrund gesundheitlicher Probleme konnte er einige seiner Werke nicht vollenden.

    Nathaniel Hawthorne starb am 19. Mai 1864 in Plymouth auf dem Weg zu einem Erholungsurlaub in den White Mountains.


    Ernest Haycox


    Rosemary Hellyer-Jones


    Ernest Hemingway

    Ernest Hemingway wurde am 21. Juli 1899 in Oak Park in Illinois geboren und starb am 2. Juli 1961 in Ketchum in Idaho. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Hemingway wuchs als zweites von fünf Kindern in einer wohlhabenden Familie auf, sein Vater Landarzt, seine Mutter Opernsängerin. Die Highschool brach er 1917 ab, um als Lokalreporter in Kansas zu arbeiten. Ein Jahr später ging er als Fahrer für das Rote Kreuz im Ersten Weltkrieg nach Italien, wo er schwer verwundet wurde. Ein Jahr später begann er seine Reporterkarriere erneut, diesmal in Toronto und kurz darauf in Chicago, wo er seine erste Frau kennenlernte.

    1921 wanderte Hemingway mit ihr nach Paris aus, um sich ganz dem Schreiben zu widmen. Nach der Geburt des Sohnes verbrachte die Familie zwei Winter im Montafon in Österreich, wo Hemingway 1925 eine Affäre begann. Die Scheidung, erneute Heirat und zwei weitere Kinder folgten. Hemingway lebte einige Zeit in Key West, mit seiner dritten Frau dann in Havanna und heiratete schließlich ein viertes Mal. Hemingway schrieb Romane und Kurzgeschichten, arbeitete aber auch als Kriegsreporter, reiste viel und unternahm ab 1934 Segeltörns in der Karibik.

    1952 erschien Hemingways bekannteste Novelle „The Old Man and the Sea“, für die er den Pulitzer-Preis und den Literaturnobelpreis erhielt. Er litt unter Depressionen und kehrte von Kuba nach New York zurück. Verschiedene Behandlungen konnten ihm jedoch nicht helfen.

    Ernest Hemingway erschoss sich am 2. Juli 1961 in seinem Haus in Ketchum. Die Depressionen schienen in der Familie zu liegen: Auch sein Vater, seine Schwester, sein Bruder und eine Enkelin nahmen sich selbst das Leben.


    Anne Herlyn


    Liesel Hermes


    Mechthild Hesse


    Franziska Heymann


    Tony Higgins


    Nick Hornby

    Nick Hornby wurde am 17. April 1957 in Redhill geboren und ist ein britischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

    Hornby studierte Anglistik am Jesus College der Universität Cambridge und arbeitete als Englischlehrer und Journalist, bevor er sich 1992 nach dem Erfolg seines Romans „Fever Pitch“ ganz für das Schreiben entschied. Das Thema des Romans, die große Leidenschaft für den Fußballclub Arsenal London, ist auch seine eigene.

    Auch seine weiteren Romane behandeln persönliche Themen: 1995 widmete Hornby sich mit „High Fidelity“ seiner Liebe zur Popmusik, in „About a Boy“, veröffentlicht 1998, geht es um einen „unnormalen“ Jungen, eine Parallele zu Hornbys autistischem Sohn. Spätestens jetzt wurde er als Kultautor und einer der wichtigsten Vertreter der Popliteratur angesehen.

    Es erschienen bis heute weitere Romane, unter anderem „Slam“, „How to be good“ oder zuletzt „Miss Blackpool“. Auch wurden bereits einige von Hornbys Büchern erfolgreich verfilmt. Für seine Drehbücher zu den Filmen „An Education“ und „Brooklyn“ wurde er für den „Oscar“ nominiert.

    Nick Hornby lebt in London und ist in zweiter Ehe mit der Filmproduzentin Amanda Posey verheiratet.


    Anthony Horowitz


    Silke Horst


    Quiara Alegría Hudes


    Annie Hughes


    Richard Hughes


    Langston Hughes


    Aldous Huxley

    Aldous Huxley wurde am 26. Juli 1894 in Godalming in England geboren und starb am 22. November 1963 in Los Angeles in den USA. Er war ein britischer Schriftsteller.

    Aldous Leonard Huxley wurde als Sohn des Schriftstellers Leonard Huxley und seiner Frau Julia in eine Wissenschaftler- und Intellektuellenfamilie hineingeboren. Er besuchte das berühmte Eton College in Berkshire. In dieser Zeit starb seine Mutter, als er erst vierzehn Jahre alt war. 1911 wurde er durch eine Augenerkrankung auf einem Auge für drei Jahre beinahe blind. Dennoch studierte er ab 1913 Literatur in Oxford. Mit 22 veröffentlichte Huxley sein erstes Buch „The Burning Wheel“. Sein Studium schloss er mit Bestnote ab.

    Nach einigen Monaten bei der Royal Air Force und Tätigkeit als Lehrer heiratete er 1919 die Bulgarin Maria Nys, mit der er ein Jahr später seinen ersten Sohn bekam. Er arbeitete nun als Journalist, Kunstkritiker und Schriftsteller. Seine folgenden Romane behandelten die Entmenschlichung der Gesellschaft durch den wissenschaftlichen Fortschritt, insbesondere sein bekanntestes Werk „Brave New World“ von 1932, das das Bild einer totalitären, düsteren Industriegesellschaft zeichnet.

    1937 wanderte Huxley nach Kalifornien aus und beschäftigte sich mit buddhistischen Lehren, Mystik und Psyche. In dieser Zeit experimentierte er auch mit der halluzinogenen Droge Meskalin. Nachdem seine Frau 1955 verstorben war, heiratete er ein Jahr später erneut. Es erschienen weitere Essays und Bücher, zuletzt 1962 der Roman „Island“.

    Aldous Huxley starb am 22. November 1963 an Kehlkopfkrebs. An seinem Todestag ließ er sich von seiner Frau hohe Dosen der Droge LSD verabreichen.


    Kazuo Ishiguro

    Kazuo Ishiguro wurde am 8. November 1954 in Nagasaki in Japan geboren und ist ein britischer Schriftsteller japanischer Herkunft.

    Ishiguro verbrachte seine ersten fünf Lebensjahre mit seinen Eltern und zwei Schwestern in Japan. 1960 zog die Familie nach Großbritannien, wo der Vater als Ozeanograph für einige Jahre forschen sollte. Aus dem vorübergehenden Aufenthalt wurde eine dauerhafte Übersiedelung. Nach dem Abschluss seiner Schulausbildung arbeitete Ishiguro als Jagdhelfer der Königinmutter, strebte eine Karriere als Rockmusiker an, betreute Obdachlose in London, arbeitete als Sozialarbeiter in Schottland und schloss schließlich in Canterbury an der University of Kent sein Studium der Anglistik und Philosophie ab.

    Im Anschluss besuchte Ishiguro bis 1980 Malcolm Bradburys „Creative Writing Course“ an der University of East Anglia in Norwich. Bereits währenddessen schrieb er erste Kurzgeschichten, die veröffentlicht wurden und ihm einen Vertrag für seinen ersten Roman einbrachten, bevor dieser überhaupt vollendet war, „A Pale View of Hills“. Während der Arbeit für ein soziales Projekt lernte er in London seine Frau kennen, die er 1986 heiratete und mit der er eine Tochter bekam.

    Ishiguro veröffentlichte zahlreiche weitere Romane, meist mit Bezug zu seiner Heimat Japan und nominiert für alle denkbaren Auszeichnungen, darunter „The Remains of the Day“, der auch als Film ein Welterfolg war und „Never let me go“ . 2015 erschien sein bisher letzter Roman „The Buried Giant.“

    Kazuo Ishiguro lebt mit seiner Familie in London.


    Shirley Jackson


    Dan Jacobson


    P.D. James


    May C. Jenkins


    Lloyd Jones


    James Joyce

    James Joyce wurde am 2. Februar 1882 in Rathgar bei Dublin geboren und starb am 13. Januar 1941 in Zürich. Er war ein irischer Schriftsteller.

    Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen als erstes von zehn Kindern, sollte Joyce Priester werden. Daher besuchte er mehrere Jesuitenschulen, bevor er am University College Dublin Philosophie und Sprachen studierte. Sein Interesse an Literatur war groß: Er lernte sogar Norwegisch, um die Werke des Schriftstellers Ibsen im Original lesen zu können. Von der römisch-katholischen Kirche wandte er sich ab.

    Unter dem Vorwand, Medizin und Naturwissenschaften studieren zu wollen, zog Joyce 1902 nach Paris. Tatsächlich aber verprasste er die finanzielle Unterstützung seiner Familie für einen ausschweifenden Lebensstil. Zurück in Dublin begegnete er 1904 seiner Lebensgefährtin, mit der er zwei Kinder bekam und die er erst 27 Jahre später heiratete. Gemeinsam lebten sie überwiegend in Triest.

    Joyce schrieb Kurzgeschichten und überarbeitete seinen ersten Roman, der als „A Portrait of the Artist as a Young Man“ erschien. 1914 kam seine erste Kurzgeschichtensammlung „Dubliners“ auf den Markt. 1915 erkrankte er an einem Augenleiden, das Operationen und Kuren nötig machte und ihn zeitweise sogar erblinden ließ.

    Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges lebte Joyce mit seiner Familie in Zürich, wo sein bekanntestes Werk „Ulysses“ entstand - eine „Odyssee“ der Gegenwart -, das erst verboten wurde und in der Folgezeit auch nur zensiert erschien. 1920 siedelte Joyce mit seiner Familie nach Paris um, wo sein letzter Roman „Finnegan’s Wake“ entstand, veröffentlicht 1939.

    James Joyce starb am 13. Januar 1941 in Zürich nach einer Darmoperation.


    Cornelia Kaminski


    MacKinlay Kanto


    MacKinlay Kantor


    Bel Kaufman


    Susan Kaufmann

    Susan Kaufmann

    Mein Name ist Susan Kaufmann. 1980 hatte ich die Möglichkeit, am Antioch College in Ohio Deutsch zu unterrichten. Lag es an der freigeistigen Atmosphäre des Colleges oder an der kleinen Gruppe begeisterter Lerner/innen? Daran, dass das Lehrbuch mit Musik, Film und verschiedenen Sprechanlässen ergänzt werden musste? Jedenfalls wurde der Einstieg in DaF zum unvergesslichen Erlebnis.
    Es folgten Englisch- und Deutschunterricht für Kinder und Erwachsene, dann über viele Jahre die pädagogische Abteilung des Sprachverbands Deutsch, später die Lehrerfortbildung, die Entwicklung webgestützter Qualifizierungsangebote und die Tätigkeit als Autorin von Fortbildungsmaterialien für DaZ.
    Als Autorin Lehrmaterialien mitzuschreiben, die man gerne und mit Gewinn in die Hand nimmt, macht viel Spaß. Und es gibt, auch dank der neuen Medien, noch vieles zu entdecken.


    Herbert Kaußen


    Maeve Kelly


    James Kelman


    Heiko Kist


    Nancy H. Kleinbaum


    Robert Kroetsch


    Hanif Kureishi


    Peter Lampater


    John Lanchester

    John Lanchester wurde am 25. Februar 1962 in Hamburg geboren und ist ein britischer Schriftsteller.

    Lanchester wuchs in Hong Kong und England auf und besuchte unter anderem das St. John’s College in Oxford. Nach seiner Ausbildung begann er als Redakteur beim Verlag Penguin Books, bevor er zur „London Review of Books“ wechselte. Außerdem war er als Restaurantkritiker, Kolumnist und Autor für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften tätig.

    Schon sein 1996 veröffentlichter Debütroman „The Debt to Pleasure“ wurde viel beachtet und mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Es folgten regelmäßig weitere Werke, u.a. der autobiografisch geprägt Roman „Family Romance“.

    2012 gelang Lanchester in Deutschland der Durchbruch mit dem Roman „Kapital“, englisch „Capital“, über das Leben in der Großstadt zur Zeit der Finanzkrise. Diese ist auch Thema seines 2010 erschienenen Buches „Whoops! Why Everyone Owes Everyone and No One Can Pay“ sowie des zuletzt veröffentlichten Werks „How to Speak Money: What the Money People Say - And What It Really Means“ aus dem Jahr 2014.

    John Lanchester ist mit der Historikerin und Autorin Miranda Carter verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in London.


    Mary Lawson


    Willliam Lawson


    Reinhard Leidig


    Doris Lessing


    Ali Lewis


    Alun Lewis


    Penelope Lively


    Bernard MacLaverty


    Seán MacMathúna


    Bernard Malamud


    Katherine Mansfield


    Sarfraz Manzoor


    Melina Marchetta


    Alan Marshall


    W. Somerset Maugham


    Daphne du Maurier


    Anthony McCarten


    Carson McCullers

    Carson McCullers wurde am 19. Februar 1917 als Lula Carson Smith in Columbus, Georgia, geboren und starb am 29. September 1967 in Nyack in New York. Sie war eine US-amerikanische Schriftstellerin.

    McCallors wuchs behütet als ältestes von drei Kindern auf. Ihr Vater war Goldschmied und Uhrmacher. Mit fünf bekam sie einen Flügel und Klavierunterricht. Neun Jahre später kaufte ihr der Vater auch eine Schreibmaschine, denn inzwischen dichtete sie auch.

    Nach ihrem High School-Abschluss begann McCallors 1935 ein Musikstudium. Weil sie ihr Unterrichtsgeld verloren hatte, arbeitete sie nebenbei als Kellnerin, Klavierspielerin und Autorin. Zudem besuchte sie Abendkurse in Kreativem Schreiben.  Ein Jahr später trat zum ersten Mal ihr Gelenkrheuma auf – der Beginn schwerer gesundheitlicher Probleme.

    1937 heiratete McCallors einen Unteroffizier, der wie sie Schriftsteller werden wollte. 1940 erschien ihr überaus erfolgreicher Debütroman „Das Herz ist ein einsamer Jäger“. Zudem verliebte sie sich unerwidert in eine Schweizer Schriftstellerin. McCallors Mann konnte mit ihrem Erfolg nicht gleichziehen und so scheiterte die Ehe. Noch im selben Jahr erlitt McCallors den ersten Schlaganfall. 1945 heiratete das Paar ein zweites Mal. Es lebte meist in Paris, wo McCallors gesundheitliche Probleme zunahmen, bis sie halbseitig gelähmt war und sich 1948 selbst umbringen wollte. 1951 erschien die Novelle „The Ballad of the Sad Café“, die heute von Kritikern als brillant betrachtet wird. Hauptthema diese und weiterer Werke: die seelische Isolation des Menschen.

    1953 beging McCallors Ehemann Selbstmord. Carson McCallors wurde immer kranker bis sie schließlich im Rollstuhl saß und ihr das Schreiben kaum mehr gelang. Sie verstarb am 29. September 1967 im Alter von 50 Jahren an den Folgen eines weiteren Schlaganfalls.


    John McGahern


    Rona McGeoch


    Herman Melville

    Herman Melville wurde am 1. August 1819 in New York City geboren und starb dort am 28. September 1891. Er war ein amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Essayist.

    Melville war das dritte von acht Kindern einer zunächst wohlhabenden, dann durch Bankrott und Tod des Vaters verarmten Kaufmannsfamilie. So musste er bereits 1831 die Schule verlassen und Geld verdienen, unter anderem als Bankgehilfe und Verkäufer im Pelzgeschäft seines Bruders.

    Ab 1839 war Melville Matrose, unter anderem auf einem Walfangschiff, von dem er auf einer polynesischen Insel desertierte. Dort wurde er von Einheimischen gefangen genommen und konnte erst nach vier Wochen fliehen. Er kehrte über Tahiti, Hawaii und Peru 1844 in die USA zurück. Dort heiratete er 1847 seine Frau Elisabeth, mit der er vier Kinder bekam. Seine beiden Söhne nahmen sich im Erwachsenenalter das Leben.

    Melvilles beiden ersten Romane „Typee“ und „Omoo“ verarbeiteten seine Erlebnisse in der Südsee und waren sehr erfolgreich. Weitere Werke jedoch fanden kaum mehr Anklang, insbesondere 1851 auch „Moby Dick“, verfasst auf der Grundlage eines Tatsachenberichts. Dessen Verfilmung kam 1956 ebenso wenig beim Publikum an.

    Von 1850 bis 1863 lebten die Melvilles auf einem kleinen Bauernhof in Massachusetts, von dem aus Herman Melville Reisen nach England, ans Mittelmeer und nach Palästina unternahm – unter anderem auch zur Linderung seines Rheumas. Ab 1863 lebte er in New York, wo er allein vom Schreiben nicht leben konnte und als Zollinspektor sein Leben fristete.

    Herman Melville starb vergessen als Schriftsteller am 28. September 1891 in New York. Sein Werk wurde erst um 1900 herum wiederentdeckt und gilt heute als Klassiker der Weltliteratur.


    Pauline Melville


    Eva Merk


    Hansjörg Meyer


    Arthur Miller

    Arthur Miller wurde am 17. Oktober 1915 in New York City geboren und starb am 10. Februar 2005 in Roxbury in Connecticut. Er war ein amerikanischer Dramatiker.

    Miller wuchs als eines von drei Kindern jüdischer Textilfabrikanten im New Yorker Stadtteil Harlem zuerst wohlhabend und nach dem Bankrott des Familienunternehmens in der Weltwirtschaftskrise 1929 eher ärmlich in Brooklyn auf.

    Um sich sein Journalismus-Studium ab 1934 an der Ann Arbor University of Michigan zu finanzieren, arbeitete Miller in einer Autofabrik. Ab 1938 war er als Redakteur für die Zeitung „Michigan Daily“ tätig, ehe er Mitarbeiter des Bundestheaterprojekts in New York wurde. Im Jahre 1936 wurde sein erstes Stück „Honors at Dawn“ aufgeführt.

    1940 heiratete er Mary Slattery, mit der er zwei Kinder bekam. Mit nur 33 Jahren erhielt Miller für sein bekanntes Werk „Death of a Salesman“ 1949 den Pulitzer-Preis in der Kategorie Drama. Vier Jahre später, nach der Erstaufführung des Stücks „The Crucible“, geriet Miller ins Visier der „Kommunistenjäger“ um Senator Joseph McCarthy und entging nur knapp dem Gefängnis.

    1956 ließ Miller sich von seiner ersten Frau scheiden und heiratete Marilyn Monroe. Diese Ehe endete jedoch nach fünf Jahren, da Miller die österreichische Fotografin Inge Morath kennenlernte. In dieser dritten Ehe bekam er zwei weitere Kinder.

    Neben den bekannten Theaterstücken schrieb Miller Reportagen, Hörspiele und Drehbücher sowie Reiseberichte, Radio-Features und Erzählungen. Seine Werke wurden vielfach ausgezeichnet und verfilmt.

    Arthur Miller starb mit 89 Jahren am 10. Februar 2005 in Roxbury an einem Krebsleiden.


    Roy Minton


    Lena Missel


    James Moloney


    John Montague


    Brian Moore


    John Morrison


    Horst Mühlmann


    Bharati Mukherjee


    Walter Dean Myers


    V. S. Naipaul


    R. K. Narayan


    Andrew Niccol


    Joyce Carol Oates


    John O'Connor


    Sean O'Faolain


    Liam O'Flaherty

    Liam O'Flaherty wurde am 28. August 1896 auf Inishmore in Irland geboren und starb am 7. September 1984 in Dublin. Er war ein irischer Schriftsteller.

    O’Flaherty wuchs in seinem Dorf in einer nicht sehr wohlhabenden Familie auf, in der sowohl Englisch als auch Irisch gesprochen wurde. Seine Ausbildung zum Priester brach er 1915 ab und trat als Freiwilliger in die britische Elitetruppe der Irish Guards ein. Er kämpfte im Ersten Weltkrieg für Großbritannien, bis er 1917 in Flandern verwundet wurde und traumatisiert zurückkehrte. Mittlerweile war er sozialistisch eingestellt und Befürworter des Marxismus.

    Zunächst zog er mehrere Jahre desorientiert durch Kanada und die USA. 1922 kehrt er nach Irland zurück, wo er mit arbeitslosen Dockarbeitern in Dublin die „Irische Sowjet-Republik“ ausrief, der nach vier Tagen durch irische Einheiten ein Ende gesetzt wurde.

    Seine erste Kurzgeschichte veröffentlichte O’Flaherty 1923. Ihr Thema: Die Sinnlosigkeit des Krieges. In den Jahren danach erschienen zahlreiche Romane, Kurzgeschichten wie "His First Flight" und sogar ein satirischer Reiseführer. Er war in den 1920er Jahren einer der populärsten irischen Autoren. Meist schrieb er auf Englisch, manchmal aber auch auf Irisch. Viele seiner Werke wurden damals verfilmt, am bekanntesten „The Informer“ von 1935. Seine späteren Werke wurden vom Publikum dagegen nicht mehr gut aufgenommen.

    O’Flaherty litt an den Spätfolgen des Krieges und erlitt 1933 den ersten seiner beiden Nervenzusammenbrüche. Vor seinem Tod verließ er die kommunistische Partei und wandte sich wieder dem katholischen Glauben zu. Viele Werke O’Flahertys wurden nach seinem Tod 1984 erneut veröffentlicht und gewürdigt.


    George Orwell

    George Orwell wurde als Eric Arthur Blair am 25. Juni 1903 in Motihari in Britisch-Indien geboren und starb am 21. Januar 1950 in London. Er war ein englischer Schriftsteller und Journalist.

    Orwell wuchs als zweites von drei Kindern eines Kolonialbeamten ab seinem zweiten Lebensjahr in England auf. Seine Mutter war mit den Kindern, jedoch ohne den Vater, von Indien nach England zurückgekehrt. Über seinen Internatsbesuch und die damit verbundenen schlechten Erlebnisse schrieb Orwell später das Essay mit dem ironischen Titel „Such, Such Were the Joys“. Später ging er auf das renommierte Eton College, für das er aufgrund seiner Leistungen ein Stipendium erhielt.

    1924 trat Orwell freiwillig in den Dienst der Indian Imperial Police in Burma. Da er mit deren Methoden jedoch nicht einverstanden war, legte er 1927 sein Amt nieder und widmete sich dem Schreiben. Während seiner Jahre in London und Paris musste er sich mit Hilfsjobs durchschlagen und war zeitweise obdachlos. Seine Erfahrungen verarbeitete er in seinem Romandebüt „Down and Out in Paris and London“ 1933.

    1936 heiratete Orwell und zog auf Seiten der Marxistischen Arbeiterpartei in den Spanischen Bürgerkrieg. Verwundet kehrte er ein Jahr später wieder zurück und arbeitete als Buchkritiker und Kriegsberichterstatter. Eines seiner wichtigsten Werke, die Fabel „Animal Farm“, erschien 1945. Im selben Jahr verstarb seine Frau.

    1947 zog Orwell an die Westküste Schottlands in die Einsamkeit, wo er mit der Dystopie „Nineteen Eighty-Four“ über den totalitären Überwachungsstaat sein bekanntestes Werk verfasste.  1950 heiratete er, bereits schwer an Tuberkulose erkrankt, in einem Londoner Krankenhaus ein zweites Mal und verstarb dort wenige Monate später, am 21. Januar 1950, im Alter von 46 Jahren.


    Meher Pestonji


    Andreas Petermeier


    Harold Pinter


    Monika Plümer


    Edgar Allan Poe

    Edgar Allan Poe wurde am vom 19. Januar 1809 in Boston geboren und starb am 07. Oktober 1849 in Baltimore. Er war ein amerikanischer Dichter, Erzähler und Literaturtheoretiker.

    Edgar Poe wurde als Sohn des Schauspieler-Ehepaares Elizabeth Poe und David Poe in Boston in Massachusetts, geboren. Bereits zwei Jahre später war er ein Waisenkind und wurde in Richmond in Virginia vom kinderlosen Tabakhändler John Allan und seiner Ehefrau aufgenommen. Mit ihnen lebte er einige Jahre in Schottland, bis es 1820 nach New York ging.

    Weil Edgar Allan Poe – so nannte er sich inzwischen – nicht mit seinem Pflegevater zurechtkam, ging er zur Armee und wandte sich dem Journalismus zu. Ab 1835 war er bei verschiedenen Zeitungen tätig. 1836 heiratete er seine dreizehnjährige Kusine Virginia Clemm. Nach deren Tod im Jahr 1847 versuchte er vergeblich, seine psychischen Probleme durch Alkohol und vermutlich auch Opium zu bekämpfen.

    Ab 1838 erschienen seine okkulten Erzählungen. Mit seinen „Detektiv-Dupin“-Geschichten schuf Edgar Allan Poe eine neue, erfolgreiche Gattung von Kriminalstorys und war Wegbereiter der Kurzgeschichte. Wichtige Werke unter anderem: „Die Abenteuer Gordon Pyms“ 1838, „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ 1841, „Phantastische Erzählungen“ von 1832 bis 1839. Poes Werk beinhaltet Erzählungen, Lyrik, Essays und komplexe wissenschaftliche Abhandlungen.

    Sein Ende war tragisch: Am 7. Oktober 1849 starb er verwahrlost und unter ungeklärten Umständen mit vierzig Jahren in Baltimore in Maryland. Seine letzten Worte waren angeblich: „Gott helfe meiner armen Seele."


    Susanne Pongratz


    Katherine Anne Porter


    Ruth Prawer Jhabvala


    Katharine Susannah Prichard


    John B. Priestley

    John B. Priestley wurde als John Boynton Priestley am 13. September 1894 in Bradford geboren und starb am 14. August 1984 in Stratford-upon-Avon in England. Er war ein englischer Schriftsteller, Journalist und Literaturkritiker.

    Priestleys Vater war Lehrer, seine leibliche Mutter starb als er zwei Jahre alt war. Nach der erneuten Heirat des Vaters vier Jahre später wurde er von der Stiefmutter aufgezogen. Als Sechzehnjähriger verließ er die Schule seiner Heimatstadt Bradford und begann eine kaufmännische Lehre in der Wollbranche. Mit dem Schreiben begann er zu dieser Zeit und verfasste Artikel für die sozialistische Presse.

    Im Ersten Weltkrieg diente Priestley als Freiwilliger in der britischen Armee, die er nach vier Jahren verwundet verließ. Danach studierte er ab 1919 englische Literatur, Geschichte und Politik am Trinity Hall College in Cambridge.  Er heiratete 1921 zum ersten Mal und bekam mit seiner Frau zwei Töchter. Sie starb bereits vier Jahre später an Krebs.

    Ab 1922 lebte Priestley als Journalist, Literaturkritiker und Essayist in London. 1926 heiratete er zum zweiten Mal. Auch aus dieser Ehe gingen zwei Töchter hervor. Als Volksschriftsteller erzielte Priestley mit seinen Romanen und Dramen ab 1929 erste Erfolge. Er gründete ein Theater, war als Regisseur tätig und trat sogar als Schauspieler auf.  Viele seiner Stücke wie "An Inspector Calls" wurden über die Jahre verfilmt.

    Während des Zweiten Weltkriegs wurde Priestley als einer der beliebtesten Rundfunksprecher der BBC bekannt. 1947 übernahm er die Leitung der britischen Sektion für Film, Radio und Presse der UNESCO, 1949 wurde er Präsident des ersten internationalen Theaterinstitutes in Paris.

    1953 ließ Pristley sich scheiden und heiratete zum dritten Mal. 1977 wurde er in den britischen Orden „Order of Merit“ aufgenommen.

    J.B. Priestley verstarb am 14. August 1984 kurz vor seinem neunzigsten Geburtstag.


    Ingmar Probst


    Wilfried Proges


    Rudi Renné


    Isabelle Richter


    Salman Rushdie

    Salman Rushdie wurde am 19. Juni 1947 in Bombay in Indien geboren und ist ein indisch-britischer Schriftsteller.

    Rushdie wuchs als Kind eines Anwalts in einer gut situierten muslimischen Familie in Bombay auf. Mit 14 zog er nach England und besuchte dort Schule und College und studierte Geschichte. 1964 wurde er britischer Staatsbürger. Nach seinem Studium arbeitete er bis 1980 als Journalist, als Werbetexter und im Theater.

    1975 erschien mit „Grimus“ Rushdies erster Roman, dessen Erfolg jedoch ausblieb. Dies änderte sich mit dem zweiten Buch, „Midnight’s Children“, mit dem er vor allem im angelsächsischen Raum populär wurde und das vielfach ausgezeichnet wurde.

    Von 1976 bis 1987 war Rushdie mit seiner ersten Frau verheiratet, mit der er einen Sohn bekam. 1988 heiratete er zum zweiten Mal. Im selben Jahr wurde er weltweit durch sein Buch „The Satanic Verses“ bekannt – und dessen Folgen: Eine satirische Darstellung des Propheten Mohammed veranlasste den iranischen Staatschef Khomeini, eine Fatwa, also einen Aufruf zum Mord, wegen vermeintlicher Gotteslästerung auszusprechen. Dazu wurde ein Kopfgeld von mehreren Millionen Dollar ausgelobt, sodass Rushdie seine nächsten Jahre versteckt und streng bewacht verbringen musste.

    Getrennt von der Familie und auf der Flucht verfasste Rushdie für seinen Sohn das Märchen „Harun und das Meer der Geschichten“. Bis heute verfasste er zahlreiche weitere Werke, darunter „Good Advice Is Rarer than Rubies“ und „Fury“.

    Ab 2004 war Rushdie für drei Jahre ein drittes Mal verheiratet und bekam ein weiteres Kind. 2007 wurde der islamkritische Autor von der britischen Königin in den Ritterstand erhoben, worauf Regierungen islamischer Länder und Islamisten mit Ablehnung und erneuten Morddrohungen reagierten.

    Rushdie lebt seit dem Jahr 2000 in New York und arbeitete fünf Jahre als Gastprofessor in Atlanta.


    Frank Sargeson


    William Saroyan


    James Saunders


    Dorothy L. Sayers


    Thomas Schäcke


    Murray Schisgal


    Qaisra Shahraz


    William Shakespeare

    William Shakespeare wurde im Jahr 1564 in Stratford-upon-Avon geboren und starb dort 1616. Er war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler.

    Shakespeare wuchs in einer wohlhabenden Bürgerfamilie auf und besuchte vermutlich die Stratforder Lateinschule. Im Alter von 18 Jahren heiratete er eine Bauerntochter, mit der er drei Kinder bekam. Man vermutet, dass er von 1582 bis 1590 als Lehrer arbeitete. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass Shakespeare eine Universität besucht hat.

    Ab 1592 ist bekannt, dass Shakespeare Mitglied der führenden Theatergruppe Londons war, für die er auch eigene Stücke schrieb. Es entstanden u.a. die Königsdramen und die Komödien „Der Widerspenstigen Zähmung“, „Ein Sommernachtstraum“ und „Viel Lärm um nichts“. „Romeo und Julia", eine der berühmtesten Liebestragödien der Weltliteratur, entstammt wohl dem Jahr 1598. Nach der Jahrhundertwende schuf Shakespeare u.a. die Tragödien „Hamlet“, „Othello“ und „Macbeth

    Als Teilhaber des Londoner Globe Theatre erwarb sich Shakespeare Vermögen und Einfluss. Seine Truppe „Lord Chamberlain’s Men“ trat öfter auch am Hof der Königin Elisabeth auf.

    Mit 46 Jahren kehrte Shakespeare wohlhabend nach Stratford zurück und verbrachte dort seine letzten Lebensjahre, in denen er noch öfters nach London reiste und auch weitere Theaterstücke produzierte.

    William Shakespeare starb 1616 im Alter von 52 Jahren in Stratford-upon-Avon.


    Alan Sillitoe

    Alan Sillitoe wurde am 4. März 1928 in Nottingham geboren und starb am 25. April 2010 in London. Er war ein britischer Schriftsteller.

    Als eines von fünf Kindern einer Arbeiterfamilie und Sohn eines Analphabeten hatte Sillitoe keine guten Voraussetzungen. Zwar schrieb er schon in der Schule Geschichten, der Besuch der High School war ihm jedoch ohne ein Stipendium unmöglich. Schon ab seinem 14. Lebensjahr arbeitete er in Fabriken und trat zudem der Royal Air Force bei, die ihn ab 1946 nach Südostasien, Spanien und Frankreich schickte. Zurück aus dem Ausland musste er wegen einer Tuberkulose-Erkrankung viele Monate in einem Sanatorium verbringen. Hier schrieb Sillitoe die ersten Gedichte.

    Ab 1953 versuchte er, seine Werke zu veröffentlichen, erhielt nur Absagen von den Verlagen. Er lernte jedoch die amerikanische Dichterin Ruth Fainlight kennen, die er später heiratete. Mit ihr lebte er einige Zeit auf Mallorca und in Frankreich. Sie bekamen zusammen einen Sohn und adoptierten eine Tochter. Sein Durchbruch gelang Sillitoe schließlich 1958 mit dem Roman „Saturday Night and Sunday Morning“, ein Buch über das Leben der Arbeiter in Nottingham.

    Mit seiner Kurzgeschichte „The Loneliness of the Long Distance Runner“ gewann Sillitoe 1959 einen englischen Literaturpreis. Ihre Verfilmung 1962 wurde ebenfalls weltberühmt. Sillitoe wurde zu seinem eigenen Missfallen der Bewegung der „Angry Young Men“ zugeordnet, die sich mit Klassenkonflikten auseinandersetzte.

    Mit seinen weiteren über 60 Werken, wie der Kurzgeschichte "On Satruday Afternoon", konnte Sillitoe nicht mehr an seine frühen Erfolge anknüpfen, er erhielt jedoch die Ehrendoktorwürde der Universität Nottingham. Er starb im Alter von 82 Jahren in einem Londoner Krankenhaus.


    Khuswant Singh


    Gillian Slovo

    Gillian Slovo wurde am 15. März 1952 in Johannesburg, Südafrika, geboren und ist eine britische Schriftstellerin, Journalistin und Filmproduzentin.

    Slovo lebt seit ihrem zwölften Lebensjahr in England und ist eine von drei Töchtern der beiden weißen Anti-Apartheid-Aktivisten Joe Slovo, einem Mitstreiter Nelson Mandelas, und Ruth First, Journalistin.

    Slovo hat mehrere Romane, Krimis und Theaterstücke geschrieben. Ihr autobiografisches Buch über ihre turbulente Kindheit, „Every Secret Thing: My Family, My Country” aus dem Jahr 1997, wurde in England ein Bestseller.

    Gillian Slovo und ihre beiden Schwestern Shawn und Robyn setzen sich in ihrer Arbeit mit der Aufarbeitung politisch motivierter Verbrechen im südafrikanischen Apartheidsregime auseinander. Sie waren selbst Opfer, da ihre Mutter Ruth 1982 durch eine Briefbombe des südafrikanischen Geheimdienstes ums Leben kam.

    Im Jahr 2000 erschien Slovos Gerichtsdrama „Red Dust“, das ein internationaler Erfolg wurde und 2004 mit Hillary Swank in der Hauptrolle verfilmt wurde. Daneben veröffentlichte sie eine Krimreihe und schrieb weitere Romane und Theaterstücke.

    Gillian Slovo lebt mit ihrer Familie in London.


    Muriel Spark


    Ruth Steffens


    John Steinbeck

    John Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas in Kalifornien geboren und starb am 20. Dezember 1968 in New York City.

    John Ernst Steinbeck wuchs mit seinen Eltern und drei Schwestern in der Gegend von Monterey südlich von San Francisco auf.

    Bereits in der Schulzeit zeigte sich Steinbecks Leidenschaft für Literatur. 1919 wurde er an der renommierten Stanford University aufgenommen, von deren akademischem Betrieb er jedoch enttäuscht war. Er nahm nebenbei immer häufiger Gelegenheitsjobs an und verließ die Universität 1924 ohne Abschluss. Er versuchte sich als Schriftsteller, fand jedoch zu Beginn keinen Anklang.

    1930 heiratete Steinbeck und lebte mit seiner Frau in finanziell schwierigen Verhältnissen. 1935 gelang ihm ein erster Erfolg mit dem Episodenroman „Tortilla Flat“. Daraufhin entstanden seine wichtigsten Romane, „Of Mice and Men“ und „Grapes of Wrath“, der auch verfilmt wurde („Früchte des Zorns“). Zu Unrecht als Sozialist angefeindet, erhielt er dennoch 1940 der Pulitzer-Preis.

    Ab 1941 bezog Steinbeck mit seinen Werken Stellung gegen Nazi-Deutschland. Von seiner Frau ließ er sich aufgrund seiner zwanzigjährigen Freundin scheiden, die er zwei Jahre später heiratete und mit der er zwei Söhne bekam. Von ihr trennte er sich 1947. 1950 zog er mit einer neuen Partnerin nach New York.

    Steinbecks weitere Werke wurden weniger anerkannt, bis er 1952 „East of Eden“ veröffentlichte – drei Jahre später verfilmt mit James Dean. Steinbeck reiste viel, auch wenn er schon gesundheitlich angeschlagen war, und erhielt 1962 den Literaturnobelpreis. Als einer der ersten erkannte er schon damals die Zusammenhänge in der Natur und die Bedeutung von Ökologie.

    John Steinbeck starb am 20. Dezember 1968 in New York an Herzversagen.


    Lisa Stephan


    Douglas K. Stevenson


    Dal Stivens


    Tom Stoppard


    Vikas Swarup

    Vikas Swarup Vikas Swarup wuchs als Anwaltssohn in guten Verhältnissen in Nordindien auf. Er studierte Geschichte, Psychologie und Philosophie und trat dann 1986 in den indischen auswärtigen Dienst ein. Er arbeitete als Diplomat in der Türkei, den Vereinigten Staaten, Äthiopien und Großbritannien.

    2005 veröffentlichte Swarup den Roman „Q & A“, der weltweit durch seine Verfilmung „Slumdog Millionaire“ bekannt wurde. 2008 folgte sein zweiter Roman „Six Suspects“, der in mehrere Sprachen übersetzt wurde. Daneben publizierte er Kurzgeschichten wie  „A Great Event“. 2014 ist sein aktueller Roman „The Accidental Apprentice“ auf Deutsch erschienen.

    Seit 2006 bekleidet er den Posten des stellvertretenden Hochkommissars der indischen Botschaft in Pretoria in Südafrika. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.


    Amy Tan


    Thomas Tepe


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    Mark Twain

    Mark Twain wurde als Samuel Langhorne Clemens am 30. November 1835 in Florida in Missouri geboren und starb am 21. April 1910 in Redding in Connecticut. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Twain war das sechste Kind in einer Familie aus schlechten sozialen Verhältnissen. Seine Zeit am Mississippi diente später als Inspiration für „Huckleberry Finn“. Als Twain elf Jahre alt war, starb sein Vater. Schon früh ließ er sich zum Schriftsetzer ausbilden. Nachdem sein Bruder die Lokalzeitung aufgekauft hatte, konnte Twain dort erste Artikel veröffentlichen.

    Nach Reisen durch die USA arbeitete Twain bis zum Ausbrauch des Bürgerkriegs 1861 als Lotse auf einem Mississippidampfer. Er kämpfte zwei Wochen für die Südstaaten, setzte sich aber ab und ging zu den Goldgräbern nach Virginia, wo er als Reporter von Klatschgeschichten zwar Ruhm erlangte, jedoch fliehen musste.

    1863 nutzte er erstmals sein Pseudonym „Mark Twain“. Er wurde damit berühmt und konnte seinen Lebensunterhalt mit seinen Werken verdienen. 1870 heiratete er. Mit seiner Frau bekam er vier Kinder, von denen das erste jedoch nach zwei Jahren starb. Er schrieb seine bekanntesten Werke, darunter 1884  „The Adventures of Huckleberry Finn“.Twains Satire war so bissig, dass die Jugendbuchausgaben seiner Werke oftmals entschärft wurden.

    Ab 1891 lebte Twain einige Jahre in Europa, unter anderem im Berlin, wo er seine Töchter auf die Schule schickte, und in Wien. Er war auch als Geschäftsmann zumeist erfolgreich tätig bis auf die Insolvenz seines Verlages. 1894 starb eine seiner Töchter, 1904 seine Frau und 1908 eine weitere Tochter. Diese Verluste schlugen sich in seinen Werken als pessimistische Grundstimmung nieder.

    Mark Twain starb 1910 als hoch geachteter Autor im Alter von 74 Jahren in Connecticut.


    Richard Vásquez


    Frauke Vieregge


    Kurt Vonnegut

    Kurt Vonnegut wurde am 11. November 1922 in Indianapolis geboren und starb am 11. April 2007 in New York. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Vonnegut war das dritte Kind deutschstämmiger Einwanderer und hatte einen Architekten als Vater. Bereits während seiner High School- und College-Zeit schrieb Vonnegut für Schüler- und Studentenzeitungen.

    1943 meldete er sich bei der Armee. Im selben Jahr nahm sich seine Mutter aufgrund von Depressionen das Leben. Vonnegut geriet schnell in deutsche Kriegsgefangenschaft. Seine Zeit in Dresden während der Bombardierung durch die Alliierten verarbeitete er später in seinem bekanntesten Roman „Slaughterhouse-Five“.

    1945 heiratete er nach seiner Rückkehr seine Jugendfreundin, mit der er drei Kinder bekam. Außerdem absolvierte er ein Anthropologie-Studium in Chicago. Danach arbeitete er als Polizeireporter, Werbefachmann und Aushilfslehrer. Ab 1950 widmete er sich hauptberuflich dem Schreiben und veröffentlichte seine Kurzgeschichten in Magazinen. Nachdem 1958 seine Schwester und sein Schwager kurz hintereinander starben, nahmen die Vonneguts auch deren drei Kinder auf.

    1969 gelang Vonnegut mit „Slaughterhouse-Five“, das auch verfilmt wurde, sein internationaler Durchbruch. Zwei Jahre später ließen er und seine Frau sich scheiden. Mittlerweile wohnhaft in Manhatten, heiratete er 1979 seine zweite Frau, mit der er gemeinsam noch eine Tochter adoptierte. Er veröffentlichte in den Folgejahren zahlreiche weitere Bücher.

    Kurt Vonnegut starb am 11. April 2007 an den Folgen eines Sturzes.


    John Wain


    Jeannette Walls


    Price Warung


    Dietrich Weichold


    Harald Weisshaar


    Archie Weller


    Herbert George Wells


    Eudora Welty


    Jessamyn West


    Gerhard Westhoff


    Thornton Wilder


    Tennessee Williams

    Tennessee Williams wurde als Thomas Lanier Williams III am 26. März 1911 in Columbus in Mississippi geboren und starb am 25. Februar 1983 in New York City. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Williams wuchs in schwierigen Verhältnissen auf, zuerst in Mississippi, dann in Missouri. Sein Vater verdiente als Schuhverkäufer nicht viel, war ständig unterwegs und schlug seine Kinder, wobei er Williams Bruder besser behandelte. Williams verzieh seinen Eltern nie, dass sie an der kranken Schwester eine Lobotomie durchführen ließen – eine heute nicht mehr gängige Methode zur Ausschaltung bestimmter Hirnregionen mit gravierenden Folgen.

    Von 1929 bis 1932 studierte Williams Publizistik und Theaterwissenschaften. Seine Studienkollegen verpassten ihm dort den Namen „Tennessee“, da Williams aufgrund vieler Besuche bei den Großeltern den entsprechenden Akzent hatte. Nach Abbruch des Studiums arbeitete er einer Schuhfabrik, bevor er in New York Dramatik studierte.

    1944 gelang ihm mit dem Bühnenstück „The Glass Menagerie“ der Durchbruch – einem Stück, das zunächst abgelehnt worden war. Endgültig international berühmt wurde Williams 1947 mit dem Stück „A Streetcar Named Desire“ („Endstation Sehnsucht“), für das er den Pulitzerpreis erhielt. Er schrieb im Laufe seines Lebens 70 Theaterstücke, viele davon wurden am Broadway aufgeführt, unter anderem „Cat on a Hot Tin Roof" („Die Katze auf dem heißen Blechdach“) 1955, das ebenfalls mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde und dessen Verfilmung für 6 Oscars nominiert war.

    Williams war bekennend homosexuell und wurde Opfer von Anfeindungen. Die Beziehung zu seinem Sekretär endete mit dessen Krebstod 1963. Williams litt daraufhin an jahrelangen Depressionen. Er verbrachte viele Jahre in Rom und änderte seinen Schreibstil, was vom Publikum nicht positiv aufgenommen wurde.

    Im Alter von 71 Jahren starb Tennessee Williams in einem Hotel in New York.


    Arthur Winter


    Tim Winton


    Hisaye Yamamoto