Life Skills

Life Skills

Lesen mit Lebensnähe

Durch Lesen fürs Leben lernen – diesen Ansatz verfolgt die Reihe Life Skills. Sie gibt der Geschichte genügend Platz, um sich ungehindert zu präsentieren und sorgt über das Lesen in einer fremden Sprache für das persönliche Wachstum der Leserinnen und Leser.

Titel für sprachlich schwächere Leserinnen und Leser finden Sie unter den Life-Skills-Lektüren der Green Apple Readers


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  • Lesen bedeutet mehr, als nur "Kopfkino". Durch das Lesen in einer fremden Sprache werden junge Menschen mit Denkanstößen konfrontiert, die auch noch lange nach der Lektüre die persönliche Reflektion stimulieren und für geistiges Wachstum sorgen können.

    Die Reihe Life Skills gibt der Geschichte Platz zum wirken, indem sie den Text aufwändig illustriert und erst ganz am Schluss mit Annotationen etwaige Unklarheiten aufklärt. Bis dahin ist der Denkprozess längst in vollem Gange und erlaubt es Leserinnen und Lesern so, aus der Geschichte die Wachstumsimpulse zu ziehen, die sie benötigen.

    Zu den Texten passende Dossiers und Mind Maps am Ende der Lektüre runden das Konzept ab.

  • Autoren


  • Frances Hodgson Burnett


    Jerome K. Jerome

    Jerome K. Jerome wurde am 2. Mai 1859 unter dem Namen Jerome Clapp (später: Klapka) Jerome in Walsall im Westen Englands geboren und starb am 14. Juni 1927 in Northampton. Er war ein englischer Autor.

    Jerome wuchs als eines von vier Kindern in ärmlichen Verhältnissen im Osten Londons auf. Im Alter von dreizehn Jahren verlor er seine beiden Eltern. Um seinen Lebensunterhalt zu sichern, gab er die Schule auf. Er arbeitete einige Jahre bei der Eisenbahn, dann versuchte er sich als Schauspieler, Journalist, Lehrer, Packer und Rechtsanwaltsgehilfe.

    Seinen ersten Erfolg hatte Jerome 1885 mit der humorvollen Veröffentlichung „On the Stage – and Off“, gefolgt von „Idle Thoughts of an Idle Fellow“, eine Sammlung humorvoller Essays. 1888 heiratete er seine Frau „Ettie“, die frisch geschiedene Mutter einer Tochter, mit der er später eine weitere Tochter bekommen sollte. Ihre Flitterwochen auf der Themse waren die Inspiration für Jeromes wichtigstes Werk: „Three Men in a Boat“.

    Die 1889 erschienene Novelle war ein schlagartiger Welterfolg: Millionenfach verkauft diente sie als Vorlage für Filme, Musicals, TV- und Radio-Shows und beeinflusste Humoristen weltweit. Jerome konnte sich aufgrund der finanziellen Sicherheit nun ganz dem Schreiben widmen. Seine späteren Werke konnten jedoch nicht ganz anknüpfen und als Herausgeber zweier Zeitschriften scheiterte er.

    Im Alter von 56 Jahren diente Jerome im Ersten Weltkrieg als freiwilliger Sanitätswagenfahrer. Die Kriegserfahrungen und den Tod seiner Stieftochter verkraftete er nicht.

    Jerome K. Jerome verstarb am 14. Juni 1927 im Krankenhaus in Northampton an den Folgen eines Schlaganfalls.


    Jonathan Swift

    Jonathan Swift wurde am 30. November 1667 in Dublin in Irland geboren und starb dort am 19. Oktober 1745. Er war ein anglo-irischer Schriftsteller und Satiriker.

    Als Swift zur Welt kam, war sein Vater bereits verstorben und die Mutter schickte ihn bis zum fünften Lebensjahr mit einem Kindermädchen nach England. Zurück in Dublin wurde er von Verwandten aufgezogen. Mehr schlecht als recht absolvierte er dort ein Theologiestudium und machte danach in Oxford einen Abschluss als „Master of Arts“ – beides finanziert durch einen Verwandten der Mutter.

    Swift verfasste seine beiden ersten Bücher und begann eine Beziehung mit der unehelichen Tochter seines Gönners. Nach dessen Tod zog Swift für eine Anstellung bei der Kirche zurück nach Irland. Seine Werke wurden 1704  veröffentlicht und er gab auch politisch engagiert die Wochenzeitung der konservativen Tories heraus. Seine anonym verfassten politischen Satiren waren sogar Anlass, eine Belohnung für die Auffindung des Verfassers auszuschreiben.

    Swift hatte eine mehrjährige Beziehung zu einer weiteren Frau, die nach der Beichte der „Dreiecksbeziehung“ 1723 starb. Seine erste Freundin starb 1728. Sein heute bekanntester Roman „Gulliver’s Travels“ erschien 1726. Das eigentlich satirische Werk wurde aufgrund zu „kritischer“ Passagen auch zu einer harmlosen Kinderbuchfassung gekürzt.

    Neben einer schlimmer werdenden Innenohrerkrankung setzte Swift 1742 ein Schlaganfall zu, der ihn zum Invaliden machte, bis er 1745 schließlich starb.


    Jules Verne


    Oscar Wilde

    Oscar Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin geboren und starb am 30. November 1900 in Paris. Er war ein irischer Schriftsteller.

    Wilde war das zweite von drei Kindern eines angesehenen Arztes und einer Übersetzerin. Durch die literarische Tätigkeit seiner Mutter bekam Wilde schon früh Kontakt zu kulturellen Kreisen und dem Schreiben.

    Nach seinem Internatsbesuch studierte Wilde klassische Literatur in Dublin und reiste zu dieser Zeit schon nach Italien. Ab 1874 studierte er zusätzlich in Oxford, wo er ebenfalls mit Bravour abschloss. 1878 bekam sein Gedicht „Ravenna“ erste öffentliche Aufmerksamkeit. Wilde zog nach London, wo er sich als extravaganter Dandy schnell einen Namen machte. Erste Werke wurden verlegt und er wurde 1881 in die USA eingeladen.

    Als berühmter und gefeierter Dichter heiratete er eine Kinderbuchautorin, mit der er sich in London niederließ und zwei Söhne bekam.1886 lebte er erstmals seine Homosexualität aus und stand künftig der Ehe immer kritischer gegenüber. 1890 erschien mit dem Roman „The Picture of Dorian Gray“ sein bekanntestes und zugleich als „anrüchigstes“ angesehenes Werk.

    Aufgrund seiner Kontakte zu männlichen Prostituierten wurde Wilde 1895 zu zwei Jahren Zuchthaus mit schwerer Zwangsarbeit verurteilt. Hier wurde seine Gesundheit dermaßen ruiniert, dass er sofort nach Entlassung nach Paris übersiedelte. Seine Letzten drei Lebensjahre verbrachte Wilde unter dem Namen „Sebastian Melmoth“ verarmt und isoliert in einem Hotel.

    Oscar Wilde starb mit 46 Jahren in Paris an den Folgen einer Mittelohrentzündung.