Lire et s’entraîner

Lire et s’entraîner

Illustriert und lebensnah

Lektüren der Reihe Lire et et s’entraîner faszinieren mit ihrer aufwändigen Gestaltung und thematischen Vielfalt mit Beispielen aus der Weltliteratur oder spannenden Erzählungen, die der Realität der Schüler nahe sind.

In dieser Reihe finden Sie viele gekonnt vereinfachte Klassiker der französischen Literatur sowie neue, spannende, lebensnahe Geschichten

Allen Lektüren liegt eine Audio-CD mit den Textaufnahmen bei.


  • Konzeption

  • Lire et et s’entraîner ermöglicht Leserinnen und Lesern eine progressive Annäherung an die Fremdsprache mit einer sicheren Handhabung von Wortschatz und grammatikalischen Strukturen. Die geführte Form des Lesens trainiert zusammen mit Übungen die wichtigsten Grammatikpunkte.

    Die Titel der Reihe

    • enthalten Aktivitäten (u.a. im Stile des DELF), die das Textverständnis vorbereiten und testen,
    • trainieren Grammatik und Wortschatz,
    • bieten mit kurzen Dossiers Anknüpfungspunkte für weitergehende Unterrichtseinheiten (Geschichte, Kultur, Gesellschaft),
    • enthalten eine Hörfassung der Geschichte, sowohl auf der beiliegenden Audio-CD, als auch per Download für Smartphones.
  • Autoren


  • Marie-Claire Bertrand


    Juliette Blanche


    Lucia Bonato


    Régine Boutégège


    Alphonse Daudet


    Guy de Maupassant

    Guy de Maupassant wurde am 5. August 1850 auf Schloss Miromesnil in der Normandie geboren und starb am 6. Juli 1893 in Paris. Er war ein französischer Schriftsteller und Journalist.

    Maupassant wuchs die ersten Jahre im normannischen Hafenstädtchen Fécamp mit seiner Familie auf. Mit neun Jahren zog er mit Mutter und Bruder aufgrund der Trennung der Eltern ins Seebad Étretat. Zunächst besuchte er das katholische Seminar, dessen er jedoch aufgrund eines Gedichts verwiesen wurde. So wechselte er mit 17 auf das staatliche Gymnasium.

    Danach zog Maupassant zu seinem Vater nach Paris, um Jura zu studieren, was er jedoch abbrach. Stattdessen arbeitete er ab 1872 als Angestellter in verschiedenen Ministerien. Sein Ausgleich waren das Rudern und zahlreiche Liebesgeschichten, durch die er sich eine Syphilis einhandelte.

    Unter Anleitung Flauberts betätigte Maupassant sich literarisch und erzielte 1880 mit der Novelle „Boule de Suif“ seinen Durchbruch. In den kommenden Jahren verfasste er 300 Novellen und einige Romane, Theaterstücke und Gedichte und konnte so hauptberuflich vom Schreiben leben, sich ein Haus und ein Segelboot leisten.

    Maupassant lebte rastlos, war oft in Cannes und Antibes, reiste nach Nordafrika und hatte drei Kinder mit verschiedenen Liebesaffären. Man sagt, aufgrund seiner Syphilis-Erkrankung hatte er den frühen Tod stets vor Augen. Ab 1880 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, er konsumierte Drogen und seine Stimmung wurde düsterer. 1892 unternahm er einen Selbstmordversuch, woraufhin er in eine psychiatrische Klinik in Paris gebracht wurde.

    Guy de Maupassant verstarb dort anderthalb Jahre später in geistiger Umnachtung.


    Antoine de Saint-Exupéry

    Antoine de Saint-Exupéry wurde am 29. Juni 1900 in Lyon geboren und starb am 31. Juli 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille. Er war ein französischer Schriftsteller und Pilot.

    De Saint-Exupéry verlor schon mit drei Jahren seinen Vater und so wurden er und sein jüngerer Bruder von der Mutter allein aufgezogen. In Lyon und auf den Gütern der Familie in Südfrankreich verlebten sie eine behütete Kindheit. Auch während seiner späteren Schulzeit in einem Jesuitenkolleg und in katholischen Internaten stand der Junge unter dem Schutz der Mutter. Sein erster Flug  mit 12 Jahren entfachte sofort eine Leidenschaft für die Fliegerei in ihm.

    De Saint-Exupérys jüngerer Bruder verstarb 1917 – ein Verlust, der ihm zeitlebens zu schaffen machte. Da er die Zulassung zu mehreren Hochschulen nicht schaffte, ließ er sich zum Flugzeugmechaniker ausbilden und erwarb 1921 den Flugschein. Nach einigen Jahren beim Militär wechselte er zur Air France und begann als Pilot für Postflüge in Afrika. Zugleich veröffentlichte er sein erstes Buch. 1929 wurde er Direktor einer Fluggesellschaft in Buenos Aires.

    Als Saint-Exupéry 1931 nach Paris zurückkehrte, heiratete er und arbeitete weiter als Pilot und Autor. 1935 überlebte er mit viel Glück einen Absturz in der Wüste, den er in seinem nächsten Werk verarbeitete. 1940 wurde er im Zweiten Weltkrieg in Algier stationiert und wanderte von dort aus nach New York aus. Während seiner Zeit bei der Air Force schrieb er seinen weltberühmten Roman „Le Petit Prince“.

    Antoine de Saint-Exupéry verstarb im Alter von 44 Jahren bei einen Aufklärungsflug von Korsika zum französischen Festland.


    Chrétien de Troyes


    Marguerite Descombes


    Alexandre Dumas


    Danièle Foulque


    Nicolas Gerrier


    Sarah Guimault


    Domitille Hatuel


    Victor Hugo


    Jean de La Fontaine

    Jean de La Fontaine wurde am 8. Juli 1621 in Château-Thierry im Nordosten Frankreichs geboren und starb am 13. April 1695 in Paris. Er war ein französischer Schriftsteller.

    De la Fontaine wurde als Sohn eines bürgerlichen Amtsadeligen geboren, dessen Amt er später erbte, jedoch nicht ausübte.  Seine Schulzeit beendete er in Paris, wohin er 1637 gezogen war. Ein danach begonnenes Theologiestudium brach er nach zwei Jahren ab, ebenso ein zweijähriges Jurastudium.

    1647 heiratete er eine erst Vierzehnjährige, ebenfalls aus bürgerlich-amtsadeliger Familie. Trotz eines gemeinsamen Sohnes soll es keine innige Beziehung gewesen sein. Obwohl de la Fontaine als Anwalt am Obersten Gericht zugelassen war, ist über seine Berufstätigkeit nicht viel bekannt.

    Ab 1658 trat er mit ersten schriftstellerischen Werken, auch Auftragsarbeiten, an die Öffentlichkeit. Zehn Jahre später erschien die erste Ausgabe seiner Fabeln, die ihn später weltberühmt machten. Seine weiteren Werke, wie z.B. Theaterstücke, wurden zum Teil Misserfolge. Im Jahr 1692 erkrankte er schwer, veröffentlichte aber noch eine Gesamtausgabe seiner Fabeln.

    Jean de la Fontaine starb 1695 im Alter von 73 Jahren im Hause eines Gönners in Paris.


    Jérôme Lechevalier


    Jeanne-Marie Leprince de Beaumont


    Gaston Leroux


    Susanna Longo


    Louis Malle

    Louis Malle wurde am 30. Oktober 1932 in Thumeries in Frankreich geboren und starb am 23. November 1995 in Los Angeles. Er war ein französischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

    Louis Malle wuchs in Nordfrankreich als fünftes von sieben Kindern in einer reichen, katholisch geprägten, Industriellenfamilie auf. Im Alter von 14 begann er zu filmen und beschloss, Regisseur zu werden.

    Er begann zunächst ein Studium der Politikwissenschaft, dann wechselte er auf die Filmhochschule in Paris, brach jedoch ab, da ihm das Studium nicht praktisch genug war. Stattdessen wurde er Assistent und Kameramann des Tiefseeforschers Cousteau. Diese Arbeit beendetet er 1956 nach dem tödlichen Unglück eines Kollegen bei Unterwasseraufnahmen und eines eigenen Schadens am Trommelfell.

    1957 gelang ihm mit dem Film „Fahrstuhl zum Schafott“ sein erster erfolgreicher Spielfilm. Nach weiteren Filmen heiratete er 1965 und lebte wieder in Paris. Seine hohen Anforderungen an sich selbst trieben ihn in eine Schaffenskrise. In Folge dessen ließ er sich scheiden und wanderte nach Indien aus, bevor er wieder nach Frankreich zurückkehrte. Er bekam mit einer deutschen Schauspielerin einen Sohn, kurze Zeit später ein weiteres Kind mit einer anderen Frau. 1974 erschien mit "Lacombe Lucien" ein weiterer sehr erfolgreicher Film Malles. Ab 1976 lebte er die Hälfte seiner Zeit in den USA, wo er ein erfolgreicher Regisseur wurde, und heiratete 1980 ein zweites Mal. 1987 brachte Malle "Au revoir, les enfants" auf die Leinwand.

    Louis Malle starb im Alter von 63 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls in L.A.


    Prosper Mérimée


    Molière

    Molière wurde vermutlich am 14. Januar 1622 in Paris geboren, wo er auch 17. Februar 1673  starb. Er war ein französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker.

    Molière, mit bürgerlichem Namen Jean Baptiste Poquelin, war der Sohn eines reichen Teppichwirkers. Von 1636 bis 1641 besuchte er das Jesuitenkolleg Clermont in Paris. Mit seiner Lebensgefährtin Madelaine Béjart gründete Poquelin 1643 die Schauspieltruppe "L’Illustre Théâtre". Er schrieb die Stücke, spielte selbst Rollen, übernahm die Leitung und legte sich den Künstlernamen „Molière“ zu, mit dem er Weltruhm erlangen sollte. Nach dem Bankrott der Truppe ging Molière 1645 mit einer anderen Schauspieltruppe auf Tournee.

    Insgesamt zwölf Jahre lang tourte diese Truppe mit Erfolg durch verschiedene Provinzen. In Paris zurück konnte die „Troupe du Roi" ab dem Jahr 1661 im Palais Royal ihre Aufführungen präsentieren. Im Jahr darauf heiratete Molière die erst achtzehnjährige Armande Béjart, Schwester (oder Tochter?) von Madelaine Béjart. 1665 wurde sein einziges überlebendes Kind, eine Tochter, geboren.

    Seinen Ruhm begründete Molière mit seinen Charakterkomödien, in denen er menschliche Züge ausschlachtete, so zum Beispiel in „Der Geizige“ den Geiz, in „Tartuffe“ die Heuchelei, in „Der eingebildete Kranke“ die Hypochondrie. Er kritisierte in den Stücken große Einrichtungen wie die Kirche und die Ärzteschaft von Paris. In der übertriebenen Art der Darstellung lag die Komik; die Charaktere wurden der Lächerlichkeit preisgegeben. Weitere berühmte Werke Molières waren unter anderem „Der Arzt wider Willen“, „Der Menschenfeind“ oder die „Die gelehrten Frauen“.

    Molière erlitt am 17. Februar 1673 während einer Aufführung des Stücks "Der eingebildete Kranke" einen tödlichen Zusammenbruch.


    Baronne Orczy


    Lidia Parodi


    Edgar Allan Poe

    Edgar Allan Poe wurde am vom 19. Januar 1809 in Boston geboren und starb am 07. Oktober 1849 in Baltimore. Er war ein amerikanischer Dichter, Erzähler und Literaturtheoretiker.

    Edgar Poe wurde als Sohn des Schauspieler-Ehepaares Elizabeth Poe und David Poe in Boston in Massachusetts, geboren. Bereits zwei Jahre später war er ein Waisenkind und wurde in Richmond in Virginia vom kinderlosen Tabakhändler John Allan und seiner Ehefrau aufgenommen. Mit ihnen lebte er einige Jahre in Schottland, bis es 1820 nach New York ging.

    Weil Edgar Allan Poe – so nannte er sich inzwischen – nicht mit seinem Pflegevater zurechtkam, ging er zur Armee und wandte sich dem Journalismus zu. Ab 1835 war er bei verschiedenen Zeitungen tätig. 1836 heiratete er seine dreizehnjährige Kusine Virginia Clemm. Nach deren Tod im Jahr 1847 versuchte er vergeblich, seine psychischen Probleme durch Alkohol und vermutlich auch Opium zu bekämpfen.

    Ab 1838 erschienen seine okkulten Erzählungen. Mit seinen „Detektiv-Dupin“-Geschichten schuf Edgar Allan Poe eine neue, erfolgreiche Gattung von Kriminalstorys und war Wegbereiter der Kurzgeschichte. Wichtige Werke unter anderem: „Die Abenteuer Gordon Pyms“ 1838, „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ 1841, „Phantastische Erzählungen“ von 1832 bis 1839. Poes Werk beinhaltet Erzählungen, Lyrik, Essays und komplexe wissenschaftliche Abhandlungen.

    Sein Ende war tragisch: Am 7. Oktober 1849 starb er verwahrlost und unter ungeklärten Umständen mit vierzig Jahren in Baltimore in Maryland. Seine letzten Worte waren angeblich: „Gott helfe meiner armen Seele."


    Marina Vallacco


    Jules Verne


    Émile Zola