Originalausgaben mit intergriertem Vokabelanhang

Originalausgaben mit intergriertem Vokabelanhang


  • Autoren


  • Margaret Atwood

    Margaret Atwood wurde am 18. November 1939 in Ottawa in Kanada geboren und ist eine kanadische Schriftstellerin und Dichterin.

    Atwood lebte bis zum siebten Lebensjahr in Ottawa, Quebec und Ontario, bis ihr Vater eine Stelle an der Universität von Toronto annahm, wo sie dann bis zu ihrem eigenen Collegeabschluss lebte.

    Sie studierte englische Sprache und Literatur an der University of Toronto und dem Radcliffe College der Harvard University und lehrte danach selbst als Literaturwissenschaftlerin an verschiedenen Universitäten. Sie lebte in den USA, im Vereinigten Königreich, in Frankreich, Italien und Deutschland.

    1969 veröffentlichte sie ihren ersten Roman, „The Edible Woman“. Bekannt wurde sie vor allem durch ihr Buch „The Handmaid's Tale“, das ausgezeichnet und verfilmt wurde, sowie zahlreiche Kurzgeschichten. Auch für ihren Roman „The Blind Assassin“ aus dem Jahr 200 erhielt sie mehrere Preise.

    Atwood thematisiert in ihren Werken die Stellung der Frau in der Gesellschaft, aber auch andere gesellschaftliche Probleme und Umweltfragen. Sie wurden in mehr als dreißig Sprachen übersetzt.

    Margaret Atwood ist mit dem Schriftsteller Graeme Gibson verheiratet, hat eine Tochter und lebt in Toronto.


    T.C. Boyle

    T.C. Boyle wurde als Thomas John Boyle am 2. Dezember 1948 in Peekskill, New York, geboren und ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Boyle wuchs als Sohn eines Busfahrers und einer Sekretärin – beide Alkoholiker – in schwierigen Verhältnissen auf. Den Schulabschluss schaffte er nur knapp. Mit siebzehn Jahren änderte er seinen Mittelnamen in "Coraghessan" nach einem irischen Vorfahren. An der State University von New York studierte er und machte 1968 seinen Abschluss in Englisch und Geschichte. Bis 1972 arbeitete er an seiner alten High School als Lehrer, um nicht in den Vietnamkrieg ziehen zu müssen.

    Er entdeckte seine Vorliebe für Literatur und begann auch eigene Texte zu veröffentlichen. An der University of Iowa studierte er weiter und machte 1977 den Doktor in englischer Literatur des 19. Jahrhunderts. John Irving wurde bei einem Schreibworkshop sein Mentor. Ab 1978 lehrte Boyle Englisch an der University of Southern California, seit 1986 als Professor. Seine Erzählungen und Kurzgeschichten erscheinen seit Jahren regelmäßig in wichtigen amerikanischen Zeitschriften. Bisher veröffentlichte er fünfzehn Romane, u.a. "The Tortilla Curtain" und „Water World“ aus dem Jahr 1982. Bis heute legt er großen Wert auf öffentliche Lesungen.

    T.C. Boyle lebt mit seiner Frau Karen Kvashay in Montecito bei Santa Barbara in Kalifornien. Sie haben drei gemeinsame Kinder.


    Nick Hornby

    Nick Hornby wurde am 17. April 1957 in Redhill geboren und ist ein britischer Schriftsteller und Drehbuchautor.

    Hornby studierte Anglistik am Jesus College der Universität Cambridge und arbeitete als Englischlehrer und Journalist, bevor er sich 1992 nach dem Erfolg seines Romans „Fever Pitch“ ganz für das Schreiben entschied. Das Thema des Romans, die große Leidenschaft für den Fußballclub Arsenal London, ist auch seine eigene.

    Auch seine weiteren Romane behandeln persönliche Themen: 1995 widmete Hornby sich mit „High Fidelity“ seiner Liebe zur Popmusik, in „About a Boy“, veröffentlicht 1998, geht es um einen „unnormalen“ Jungen, eine Parallele zu Hornbys autistischem Sohn. Spätestens jetzt wurde er als Kultautor und einer der wichtigsten Vertreter der Popliteratur angesehen.

    Es erschienen bis heute weitere Romane, unter anderem „Slam“, „How to be good“ oder zuletzt „Miss Blackpool“. Auch wurden bereits einige von Hornbys Büchern erfolgreich verfilmt. Für seine Drehbücher zu den Filmen „An Education“ und „Brooklyn“ wurde er für den „Oscar“ nominiert.

    Nick Hornby lebt in London und ist in zweiter Ehe mit der Filmproduzentin Amanda Posey verheiratet.


    Silke Horst


    Nina Schwarz


    Mary Shelley

    Mary Shelley wurde am 30. August 1797 als Mary Godwin in London geboren und starb dort am 1. Februar 1851. Sie war eine britische Schriftstellerin.

    Shelley kam als Kind einer Frauenrechtlerin und eines Sozialphilosophen zur Welt. Schon zehn Tage nach der Geburt verlor sie ihre Mutter. Vier Jahre später heiratete der Vater erneut, doch das Verhältnis Shelleys zur Stiefmutter und den Stiefgeschwistern wurde mit den Jahren immer zerrütteter.

    Durch ihren Vater, mittlerweile Buchhändler, Verleger und Kinderbuchautor, erhielt Shelley eine für Mädchen zur damaligen Zeit ungewöhnlich umfassende Bildung. Sie besuchte ein Jahr lang ein Mädchenpensionat, dann lebte sie ein Jahr lang bei einer Familie an der Ostküste Schottlands.

    Ab 1814 verband Mary Godwin eine Liebesbeziehung mit dem verheirateten Schriftsteller Percy Bysshe Shelley, mit dem sie einige Monate bei einer Reise durch Frankreich vor der Realität floh. Schwanger kehrte sie nach England zurück, die Tochter verstarb jedoch wenige Tage nach der Geburt. Im folgenden Jahr bekamen sie einen gesunden Sohn. Nach dem Suizid von Percys Ehefrau konnten die beiden schließlich heiraten und wanderten 1818 nach Italien aus, wo Shelleys mittlerweile zwei Kinder im Abstand von wenigen Monaten verstarben.

    In diesem Jahr erschien Shelleys weltweit bekannter Schauerroman „Frankenstein“. Aus ihrer Depression half Shelley die Geburt des vierten Kindes. Ein Jahr nach dem Tod ihres Mannes bei einer Segeltour kehrte sie wieder nach England zurück. Dort arbeitete sie als Schriftstellerin und Herausgeberin der Werke ihres verstorbenen Mannes.

    Shelley lebte mit ihrem Sohn und dessen Frau auf dem Erbsitz der Shelley. Ihre letzten Lebensjahre waren jedoch von Krankheit gezeichnet.

    Mary Shelley starb am 1. Februar 1851 im Alter von 53 Jahren vermutlich an einem Hirntumor.


    Oscar Wilde

    Oscar Wilde wurde am 16. Oktober 1854 in Dublin geboren und starb am 30. November 1900 in Paris. Er war ein irischer Schriftsteller.

    Wilde war das zweite von drei Kindern eines angesehenen Arztes und einer Übersetzerin. Durch die literarische Tätigkeit seiner Mutter bekam Wilde schon früh Kontakt zu kulturellen Kreisen und dem Schreiben.

    Nach seinem Internatsbesuch studierte Wilde klassische Literatur in Dublin und reiste zu dieser Zeit schon nach Italien. Ab 1874 studierte er zusätzlich in Oxford, wo er ebenfalls mit Bravour abschloss. 1878 bekam sein Gedicht „Ravenna“ erste öffentliche Aufmerksamkeit. Wilde zog nach London, wo er sich als extravaganter Dandy schnell einen Namen machte. Erste Werke wurden verlegt und er wurde 1881 in die USA eingeladen.

    Als berühmter und gefeierter Dichter heiratete er eine Kinderbuchautorin, mit der er sich in London niederließ und zwei Söhne bekam.1886 lebte er erstmals seine Homosexualität aus und stand künftig der Ehe immer kritischer gegenüber. 1890 erschien mit dem Roman „The Picture of Dorian Gray“ sein bekanntestes und zugleich als „anrüchigstes“ angesehenes Werk.

    Aufgrund seiner Kontakte zu männlichen Prostituierten wurde Wilde 1895 zu zwei Jahren Zuchthaus mit schwerer Zwangsarbeit verurteilt. Hier wurde seine Gesundheit dermaßen ruiniert, dass er sofort nach Entlassung nach Paris übersiedelte. Seine Letzten drei Lebensjahre verbrachte Wilde unter dem Namen „Sebastian Melmoth“ verarmt und isoliert in einem Hotel.

    Oscar Wilde starb mit 46 Jahren in Paris an den Folgen einer Mittelohrentzündung.