Originalausgaben Studienausgaben (Penguin)

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  • Autoren


  • Roald Dahl

    Roald Dahl wurde am 13. September 1916 bei Cardiff in Wales geboren und starb am 23. November 1990 in Great Missenden in Südengland. Er war ein britischer Schriftsteller.

    Dahl war der Sohn norwegischer Einwanderer und wuchs zweisprachig auf. Als er vier Jahre alt war, starben kurz hintereinander eine seiner Schwestern und sein Vater.

    Nach einem Schulverweis besuchte Dahl noch zwei Schulen, in denen er sich jedoch nie wohlfühlte. Zu Testzwecken erhielten die Schüler in einem der Internate Schokolade direkt vom Hersteller – die Inspiration zu seinem Kinderbuch „Charly and the Chocolate Factory“.

    Kaufmännisch ausgebildet arbeitete Dahl für die Shell Oil Company im Ausland, unter anderem in Tansania. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges trat er 1939 in Afrika der Royal Air Force bei und wurde Kampfpilot. Später arbeitete er als Agent für den britischen Geheimdienst – auch als er in Washington lebte. Zeitgleich begann er zu schreiben und in Zeitungen zu veröffentlichen.

    1953 heiratete Dahl die Hollywood-Schauspielerin Patricia Neal, von der er sich dreißig Jahre später scheiden ließ. Sie bekamen fünf Kinder, von denen die erste Tochter im Alter von sieben Jahren starb. Einer seiner Söhne erlitt bei einem Unfall bleibende Behinderungen. Seine Tochter Tessa Dahl wurde ebenfalls Schriftstellerin.

    Dahls Kinderbücher wurden zu Welterfolgen und nahezu alle verfilmt, zum Beispiel das 1961 erschienene „James and the Giant Peach“, „The BFG“ 1982 und von Steven Spielberg 2016 verfilmt, oder „Matilda“ 1988.

    Roald Dahl starb sieben Jahre nach seiner erneuten Hochzeit an Leukämie, am 23. November 1990 in seinem Zuhause in Buckinghamshire. In der Roald Dahl Foundation wird sein wohltätiges Wirken fortgesetzt.


    Bernard Mac Laverty


    Bernard MacLaverty


    George Orwell

    George Orwell wurde als Eric Arthur Blair am 25. Juni 1903 in Motihari in Britisch-Indien geboren und starb am 21. Januar 1950 in London. Er war ein englischer Schriftsteller und Journalist.

    Orwell wuchs als zweites von drei Kindern eines Kolonialbeamten ab seinem zweiten Lebensjahr in England auf. Seine Mutter war mit den Kindern, jedoch ohne den Vater, von Indien nach England zurückgekehrt. Über seinen Internatsbesuch und die damit verbundenen schlechten Erlebnisse schrieb Orwell später das Essay mit dem ironischen Titel „Such, Such Were the Joys“. Später ging er auf das renommierte Eton College, für das er aufgrund seiner Leistungen ein Stipendium erhielt.

    1924 trat Orwell freiwillig in den Dienst der Indian Imperial Police in Burma. Da er mit deren Methoden jedoch nicht einverstanden war, legte er 1927 sein Amt nieder und widmete sich dem Schreiben. Während seiner Jahre in London und Paris musste er sich mit Hilfsjobs durchschlagen und war zeitweise obdachlos. Seine Erfahrungen verarbeitete er in seinem Romandebüt „Down and Out in Paris and London“ 1933.

    1936 heiratete Orwell und zog auf Seiten der Marxistischen Arbeiterpartei in den Spanischen Bürgerkrieg. Verwundet kehrte er ein Jahr später wieder zurück und arbeitete als Buchkritiker und Kriegsberichterstatter. Eines seiner wichtigsten Werke, die Fabel „Animal Farm“, erschien 1945. Im selben Jahr verstarb seine Frau.

    1947 zog Orwell an die Westküste Schottlands in die Einsamkeit, wo er mit der Dystopie „Nineteen Eighty-Four“ über den totalitären Überwachungsstaat sein bekanntestes Werk verfasste.  1950 heiratete er, bereits schwer an Tuberkulose erkrankt, in einem Londoner Krankenhaus ein zweites Mal und verstarb dort wenige Monate später, am 21. Januar 1950, im Alter von 46 Jahren.