Real Reads

Real Reads

Klassiker der Weltliteratur, behutsam vereinfacht und schaurig schön vierfarbig illustriert.


  • Konzeption

  • Unterhaltsame und spannende Lektüren für den Einstieg in die englischsprachige Literatur.

  • Autoren


  • Ethel Turner


    Arthur Conan Doyle

    Arthur Conan Doyle wurde am 22. Mai 1859 in Edinburgh, Schottland geboren und starb am 7. Juli 1930 in Crowborough in England. Er war ein britischer Arzt und Schriftsteller.

    Doyle war eines von zehn Kindern des schottischen Beamten Charles Doyle und dessen irischer Frau Mary. Der Vater war ein alkoholabhängiger Epileptiker, doch streng katholisch. So besuchte Doyle die Jesuitenschule, bevor er in Edinburgh Medizin studierte.

    1885 heiratete er Louise Hawkins, mit der er zwei Kinder bekam. Er praktizierte einige Jahre als Arzt, widmete sich aber bereits nebenbei dem Schreiben. 1887, mit 28 Jahren, veröffentlichte er seine erste Sherlock Holmes-Detektivgeschichte. Inzwischen nach London umgezogen, konnte er ab 1891 allein von der Schriftstellerei leben. Zwei Jahre lang erschienen die Holmes-und-Watson-Geschichten in Zeitschriften, bevor Doyle aus Zeitgründen beschloss, seinen Protagonisten sterben zu lassen.

    In den folgenden Jahren verfasste er historische Romane, unternahm eine gewagte Skiexpedition in der Schweiz und diente im Burenkrieg in Südafrika als Lazarett-Arzt. Eine Typhus-Erkrankung brachte Doyle wieder zum Romanschreiben: Es entstand einer seiner bekanntesten Romane, „The Hound of the Baskervilles“, wieder mit Sherlock Holmes.

    1906 starb Doyles erste Frau. Er heiratete ein Jahr später erneut und bekam drei weitere Kinder. 1912 erschien „The Lost World“ mit Doyles zweiter populärer Figur, Professor Challenger. Ab 1918 wendete sich Doyle dem Mystizismus und Spiritismus zu, vermutlich aus Trauer über seinen im Ersten Weltkrieg gefallenen Sohn.

    Sir Arthur Conan Doyle starb am 7. Juli 1930 an einer Herzkrankheit in seinem Haus in Crowborough, Sussex. Zahlreiche seiner Werke wurden bis heute mehrmals verfilmt.


    Nathaniel Hawthorne

    Nathaniel Hawthorne wurde am 4. Juli 1804 in Salem in Massachusetts geboren und starb am 19. Mai 1864 in Plymouth in New Hampshire. Er war ein amerikanischer Schriftsteller der Romantik.

    Hawthorne wuchs als Abkömmling einer Puritanerfamilie und aufgrund des frühen Tods seines Vaters sehr behütet auf. Er fiel schon früh durch seine erzählerische Begabung auf. Während seines Studiums litt er unter Heimweh und war, wie er selbst sagte, ein „fauler Student“.

    Sein zunächst ausbleibender Erfolg als Schriftsteller zwang Hawthorne, beim Zoll und in der Postverwaltung zu arbeiten. Erst Jahre später konnte er als einer der ersten in Amerika von seiner schriftstellerischen Arbeit leben.

    1840 trat Hawthorne dem „Kreis der Transzendentalisten“ bei und lebte ein halbes Jahr in der Kommune „Brook Farm“. 1842 heiratete er die Malerin Sophia Peabody, mit der er bis zu seinem Tod eine glückliche Ehe führte und drei Kinder hatte.

    Hawthornes wohl bekanntester Roman „The Scarlet Letter“ erschien 1850. Später arbeitete Hawthorne vier Jahre lang als Konsul in Liverpool und lebte noch einige Jahre mit seiner Familie in Italien, bevor sie 1860 gemeinsam nach Amerika zurückkehrten. Aufgrund gesundheitlicher Probleme konnte er einige seiner Werke nicht vollenden.

    Nathaniel Hawthorne starb am 19. Mai 1864 in Plymouth auf dem Weg zu einem Erholungsurlaub in den White Mountains.


    Edgar Allan Poe

    Edgar Allan Poe wurde am vom 19. Januar 1809 in Boston geboren und starb am 07. Oktober 1849 in Baltimore. Er war ein amerikanischer Dichter, Erzähler und Literaturtheoretiker.

    Edgar Poe wurde als Sohn des Schauspieler-Ehepaares Elizabeth Poe und David Poe in Boston in Massachusetts, geboren. Bereits zwei Jahre später war er ein Waisenkind und wurde in Richmond in Virginia vom kinderlosen Tabakhändler John Allan und seiner Ehefrau aufgenommen. Mit ihnen lebte er einige Jahre in Schottland, bis es 1820 nach New York ging.

    Weil Edgar Allan Poe – so nannte er sich inzwischen – nicht mit seinem Pflegevater zurechtkam, ging er zur Armee und wandte sich dem Journalismus zu. Ab 1835 war er bei verschiedenen Zeitungen tätig. 1836 heiratete er seine dreizehnjährige Kusine Virginia Clemm. Nach deren Tod im Jahr 1847 versuchte er vergeblich, seine psychischen Probleme durch Alkohol und vermutlich auch Opium zu bekämpfen.

    Ab 1838 erschienen seine okkulten Erzählungen. Mit seinen „Detektiv-Dupin“-Geschichten schuf Edgar Allan Poe eine neue, erfolgreiche Gattung von Kriminalstorys und war Wegbereiter der Kurzgeschichte. Wichtige Werke unter anderem: „Die Abenteuer Gordon Pyms“ 1838, „Der Doppelmord in der Rue Morgue“ 1841, „Phantastische Erzählungen“ von 1832 bis 1839. Poes Werk beinhaltet Erzählungen, Lyrik, Essays und komplexe wissenschaftliche Abhandlungen.

    Sein Ende war tragisch: Am 7. Oktober 1849 starb er verwahrlost und unter ungeklärten Umständen mit vierzig Jahren in Baltimore in Maryland. Seine letzten Worte waren angeblich: „Gott helfe meiner armen Seele."


    Herbert George Wells