Teen ELI Readers

Teen ELI Readers

Die Teen ELI Readers treffen mit ihren Geschichten den Geschmack der Teenager.


  • Konzeption

  • Lektüren vom Klassiker bis zu speziell für die Serie geschriebenen Geschichten: Das sind die ELI-Readers. Liebevoll illustriert und immer mit begleitender Audio-CD.

    Warum sollten Sie mit Ihrer Klasse eine ELI-Lektüre lesen?

  • Autoren


  • Louisa May Alcott


    Maria Luisa Banfi


    Janet Borsbey


    Geoffrey Chaucer

    Geoffrey Chaucer wurde um 1342 vermutlich in London geboren und starb dort wahrscheinlich am 25. Oktober 1400. Er war ein englischer Schriftsteller und Dichter.

    Chaucer stammte aus einer reichen Londoner Weinhändlerfamilie. 1359 war er als Soldat an der Invasion Frankreichs beteiligt. 1366 wird sein Name in einem Schutzbrief König Karls II. erwähnt, wonach er anscheinend im Auftrag des englischen Königs als Diplomat tätig gewesen war. Chaucer heiratete eine Hofdame der Königsgemahlin, mit der er vier Kinder bekam, und wurde Mitglied des königlichen Haushalts. Von da an stand unter dem Schutz des Herzogs von Lancester, der seine schriftstellerische Tätigkeit förderte.

    Chaucer studierte vermutlich an der Londoner Rechtsschule Inns of Court und reiste mehrmals ins Ausland, wo er die Schriften von Boccaccio und Dante kennenlernte -  die Inspiration für seine späteren „Canterbury-Erzählungen“. Zwischen 1374 und 1385 war Chaucer Zollinspektor für den Woll-, Fell- und Lederexport, später Aufseher über die königlichen Bauvorhaben und letztlich Forstaufseher über die königlichen Wälder. Nebenbei fand er genügend Zeit zu schreiben und verfasste unter anderem die berühmten „Canterbury Tales“. Literaturwissenschaftler sind sich einig, dass mit Chaucer die Ära der modernen englischen Literatur begann.

    Geoffrey Chaucer verstarb 1400 in London.


    Kurt Cobain


    Charles Dickens

    Charles Dickens wurde am 7. Februar 1812 in Landport in England geboren und starb am 9. Juni 1870 in der Nähe von Rochester. Er war ein englischer Schriftsteller.

    Dickens war das zweite von acht Kindern eines mittellosen Marineschreibers. 1823 wurde der überschuldete Vater ins Londoner Gefängnis inhaftiert, in das – wie damals üblich – auch die ganze Familie zog. Dickens lebte als einziger außerhalb und musste schon als Kind die Familie als Hilfsarbeiter ernähren. Diese Erfahrungen waren die Inspiration für spätere Romane.

    Die Schule besuchte Dickens nur unregelmäßig. 1827 begann er als Schreiber bei einem Rechtsanwalt und arbeitete sich zum parlamentarischen Berichterstatter hoch. Ab 1831 machte er sich einen Namen als Journalist und begann dann, seine ersten Fortsetzungsromane in Zeitschriften zu veröffentlichen.

    1836 heiratete er seine Frau Catherine, mit der er zehn Kinder bekam. Zwei Jahre später erschien mit „Oliver Twist“ Dickens’ erster Roman und zugleich eines seiner wichtigsten Werke. Auch in den USA erlangte er mit diesem und weiteren Werken wie „A Christmas Carol“, „David Copperfield“ oder „Great Expectations“ großen Erfolg.

    Nach 22 Jahren Ehe trennte Dickens sich von seiner Frau - eine Scheidung war damals undenkbar. Bis zu seinem Tod war die Schauspielerin Ellen Ternan seine Geliebte. Ein Eisenbahnunfall im Jahr 1865 machte Dickens psychisch schwer zu schaffen und war Inspiration für „The Signal-Man“.

    Charles Dickens starb am 9. Juni 1870 gesundheitlich bereits schwer angeschlagen auf seinem Landsitz an einem zweiten Schlaganfall.

    Seine Werke gehören bis heute zu den meistgelesenen der englischen Literatur und wurden zum Großteil sogar mehrmals verfilmt.


    Elizabeth Ferretti


    Mary Flagan


    Michael Lacey Freeman


    Frances Hodgson Burnett


    Paolo Iotti


    Jack London

    Jack London wurde am 12. Januar 1876 in San Francisco als John Griffith Chaney geboren und starb am 22. November 1916 in Glen Ellen in Kalifornien. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist.

    London wurde als uneheliches Kind einer Frau aus gutem Hause und eines unsteten Astrologen und Wanderpredigers geboren, der die Vaterschaft abstritt. Als seine Mutter den Geschäftsmann John London heiratete, nahm dieser ihn als seinen Sohn an.

    Da der Stiefvater Invalide wurde, wuchs London in ärmlichen Verhältnissen auf und musste schon in seiner Kindheit Geld verdienen. Mit 14 brach er die Schule ab und lief weg. Er begann ein Leben als Landstreicher, Abenteurer und Matrose. 1895 absolvierte er nachträglich seinen Abschluss auf der High School und besuchte dann die Universität von Berkeley. Sein Studium beendete er nicht.

    1897 brach London stattdessen zum großen Goldrausch nach Klondike auf – jedoch erfolglos. Zurück in Kalifornien gelang ihm der Durchbruch als Schriftsteller, und er heiratete seine erste Frau, mit der er zwei Kinder bekam. Schon nach vier Jahren folgte die Scheidung und London brach mit seiner Yacht zu Abenteuerreisen nach Hawaii und Australien auf. 1905 heiratete er erneut und führte bis zu seinem Tod eine glückliche Ehe. 1910 zog das Paar auf eine Ranch, die London als sein eigentliches Lebenswerk betrachtete. Seine letzten Jahre waren allerdings geprägt von Depressionen und Alkoholkonsum.

    London verfasste ab 1900 hunderte von Romanen, Kurzgeschichten und Reportagen, die auch Vorlage für zahlreiche Verfilmungen wurden. Darunter die Welterfolge „The Call of the Wild“, „The Sea-Wolf“ und „White Fang“. Sein Hauptthema: die Spannung zwischen Natur und Kultur.

    Jack London starb im Alter von 40 Jahren am 22. November 1916 auf seiner Ranch an akutem Nierenversagen, doch auch über Selbstmord wird bis heute spekuliert.


    Lucy Maud Montgomery


    Edith Nesbit


    George Orwell

    George Orwell wurde als Eric Arthur Blair am 25. Juni 1903 in Motihari in Britisch-Indien geboren und starb am 21. Januar 1950 in London. Er war ein englischer Schriftsteller und Journalist.

    Orwell wuchs als zweites von drei Kindern eines Kolonialbeamten ab seinem zweiten Lebensjahr in England auf. Seine Mutter war mit den Kindern, jedoch ohne den Vater, von Indien nach England zurückgekehrt. Über seinen Internatsbesuch und die damit verbundenen schlechten Erlebnisse schrieb Orwell später das Essay mit dem ironischen Titel „Such, Such Were the Joys“. Später ging er auf das renommierte Eton College, für das er aufgrund seiner Leistungen ein Stipendium erhielt.

    1924 trat Orwell freiwillig in den Dienst der Indian Imperial Police in Burma. Da er mit deren Methoden jedoch nicht einverstanden war, legte er 1927 sein Amt nieder und widmete sich dem Schreiben. Während seiner Jahre in London und Paris musste er sich mit Hilfsjobs durchschlagen und war zeitweise obdachlos. Seine Erfahrungen verarbeitete er in seinem Romandebüt „Down and Out in Paris and London“ 1933.

    1936 heiratete Orwell und zog auf Seiten der Marxistischen Arbeiterpartei in den Spanischen Bürgerkrieg. Verwundet kehrte er ein Jahr später wieder zurück und arbeitete als Buchkritiker und Kriegsberichterstatter. Eines seiner wichtigsten Werke, die Fabel „Animal Farm“, erschien 1945. Im selben Jahr verstarb seine Frau.

    1947 zog Orwell an die Westküste Schottlands in die Einsamkeit, wo er mit der Dystopie „Nineteen Eighty-Four“ über den totalitären Überwachungsstaat sein bekanntestes Werk verfasste.  1950 heiratete er, bereits schwer an Tuberkulose erkrankt, in einem Londoner Krankenhaus ein zweites Mal und verstarb dort wenige Monate später, am 21. Januar 1950, im Alter von 46 Jahren.


    Eleanor H. Porter


    Anna Claudia Ramos


    Silvana Sardi


    Anna Sewell


    William Shakespeare

    William Shakespeare wurde im Jahr 1564 in Stratford-upon-Avon geboren und starb dort 1616. Er war ein englischer Dramatiker, Lyriker und Schauspieler.

    Shakespeare wuchs in einer wohlhabenden Bürgerfamilie auf und besuchte vermutlich die Stratforder Lateinschule. Im Alter von 18 Jahren heiratete er eine Bauerntochter, mit der er drei Kinder bekam. Man vermutet, dass er von 1582 bis 1590 als Lehrer arbeitete. Es gibt keine Anhaltspunkte dafür, dass Shakespeare eine Universität besucht hat.

    Ab 1592 ist bekannt, dass Shakespeare Mitglied der führenden Theatergruppe Londons war, für die er auch eigene Stücke schrieb. Es entstanden u.a. die Königsdramen und die Komödien „Der Widerspenstigen Zähmung“, „Ein Sommernachtstraum“ und „Viel Lärm um nichts“. „Romeo und Julia", eine der berühmtesten Liebestragödien der Weltliteratur, entstammt wohl dem Jahr 1598. Nach der Jahrhundertwende schuf Shakespeare u.a. die Tragödien „Hamlet“, „Othello“ und „Macbeth

    Als Teilhaber des Londoner Globe Theatre erwarb sich Shakespeare Vermögen und Einfluss. Seine Truppe „Lord Chamberlain’s Men“ trat öfter auch am Hof der Königin Elisabeth auf.

    Mit 46 Jahren kehrte Shakespeare wohlhabend nach Stratford zurück und verbrachte dort seine letzten Lebensjahre, in denen er noch öfters nach London reiste und auch weitere Theaterstücke produzierte.

    William Shakespeare starb 1616 im Alter von 52 Jahren in Stratford-upon-Avon.


    Maureen Simpson


    Robert Louis Stevenson

    Robert Louis Stevenson wurde am 13. November 1850 in Edinburgh in Schottland geboren und starb am 3. Dezember 1894 in Vailima auf Samoa. Er war ein schottischer Schriftsteller.

    Stevenson war der einzige Sohn eines Leuchtturmbauers und einer gesundheitlich angeschlagenen Mutter. Da auch er selbst unter Lungenleiden litt, verbrachten sie viele Tage zu Hause und stellten zur Unterstützung ein Kindermädchen ein. Dieses beeindruckte den keinen Stevenson durch ihre Erzählungen und Schauergeschichten nachhaltig.

    Stevenson erhielt in seiner Kindheit aufgrund seiner Erkrankung hauptsächlich Privatunterricht und schrieb bereits zahlreiche Essays und Erzählungen. 1871 schließlich schrieb er sich nach mehreren Wechseln für ein Jurastudium ein. Er trat außerdem in den Debattierclub ein und die literarische Gesellschaft, wo er viele soziale Kontakte knüpfte.

    Stevenson reiste im Sommer und schrieb im Winter, blieb aber zunächst finanziell von seinen Eltern abhängig, obwohl er mittlerweile mit ihnen zerstritten war. 1877 lernte er seine spätere Ehefrau kennen, die zehn Jahre ältere Fanny. Es dauerte drei Jahre, bis sie sich zur Scheidung entschloss und Stevenson in San Francisco heiratete. Zurück aus den USA kam es zur Versöhnung mit Stevensons Eltern, aber auch zum Ausbruch der Tuberkulose.

    Stevenson verfasste trotz großer gesundheitlicher Probleme seinen ersten Roman „Treasure Island“, den er seinem Stiefsohn widmete und der ein großer Erfolg wurde. 1886 erschien der nächste Erfolg, „The Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde“.

    Nach dem Tod seines Vaters zog Stevenson aus gesundheitlichen Gründen mit seiner Familie mehrfach um und reiste durch die Südsee, bis er sich schließlich auf Samoa niederließ. Dort war er schriftstellerisch, aber auch politisch sehr aktiv.

    Im Alter von 44 Jahren verstarb Robert Louis Stevenson auf seinem Anwesen in Samoa an einer Hirnblutung.


    Ruth Swan


    Angela Tomkinson


    Mark Twain

    Mark Twain wurde als Samuel Langhorne Clemens am 30. November 1835 in Florida in Missouri geboren und starb am 21. April 1910 in Redding in Connecticut. Er war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

    Twain war das sechste Kind in einer Familie aus schlechten sozialen Verhältnissen. Seine Zeit am Mississippi diente später als Inspiration für „Huckleberry Finn“. Als Twain elf Jahre alt war, starb sein Vater. Schon früh ließ er sich zum Schriftsetzer ausbilden. Nachdem sein Bruder die Lokalzeitung aufgekauft hatte, konnte Twain dort erste Artikel veröffentlichen.

    Nach Reisen durch die USA arbeitete Twain bis zum Ausbrauch des Bürgerkriegs 1861 als Lotse auf einem Mississippidampfer. Er kämpfte zwei Wochen für die Südstaaten, setzte sich aber ab und ging zu den Goldgräbern nach Virginia, wo er als Reporter von Klatschgeschichten zwar Ruhm erlangte, jedoch fliehen musste.

    1863 nutzte er erstmals sein Pseudonym „Mark Twain“. Er wurde damit berühmt und konnte seinen Lebensunterhalt mit seinen Werken verdienen. 1870 heiratete er. Mit seiner Frau bekam er vier Kinder, von denen das erste jedoch nach zwei Jahren starb. Er schrieb seine bekanntesten Werke, darunter 1884  „The Adventures of Huckleberry Finn“.Twains Satire war so bissig, dass die Jugendbuchausgaben seiner Werke oftmals entschärft wurden.

    Ab 1891 lebte Twain einige Jahre in Europa, unter anderem im Berlin, wo er seine Töchter auf die Schule schickte, und in Wien. Er war auch als Geschäftsmann zumeist erfolgreich tätig bis auf die Insolvenz seines Verlages. 1894 starb eine seiner Töchter, 1904 seine Frau und 1908 eine weitere Tochter. Diese Verluste schlugen sich in seinen Werken als pessimistische Grundstimmung nieder.

    Mark Twain starb 1910 als hoch geachteter Autor im Alter von 74 Jahren in Connecticut.